Schlagwort: Sprache
Wolfram Weimer (CDU), Kultur-Staatsminister im Bundeskanzleramt, hat den 470 Mitarbeitern verboten, in sogenannter „Gender-Sprache“ Briefe und Nachrichten zu verschicken. Gegenüber der BILD sagte der Minister: „Beim Beauftragten für Kultur und Medien im Kanzleramt gelten die Regeln der deutschen Sprache. Im Kanzleramt wird in Briefen, E-Mails und Vermerken nicht gegendert. Statt Formulierungen mit Sternchen oder Binnen-I zu verwenden, begrüßen wir die Adressaten mit der Anrede ’sehr geehrte Damen und Herren‘.“
In den links-woken Milieus ist die Empörung groß. Doch...
Der Armenier mit dem Clio: Warum können wir Deutsche nicht, was alle anderen Länder können?
Liebe Leserinnen und Leser,
der 29-jährige Armenier Gor V. ist vorgestern mit seinem Renault-Clio unweit des Berliner Breitscheidplatzes in eine Menschengruppe gerast. Eine Lehrerin aus Hessen stirbt bei der „Amoktat“, 32 Menschen werden – zum Teil lebensgefährlich – verletzt, darunter ein weiterer Lehrer und sieben Schüler. Und weil der Tatort in der Nähe der Gedächtniskirche liegt, wo am 19. Dezember 2016 ein islamischer Terrorist namens Anis Amri mit einem geklauten LKW den schlimmsten Terroranschlag in der deutschen Nachkriegsgeschichte verübt hatte, bemühte...
GenderGaga: 13-Jähriger vor Gericht, weil er das falsche Pronomen benutzte
von JULIAN MARIUS PLUTZ
WISCONSIN – Utopien von gestern sind heute Realität. Und Dystopien von heute waren gestern noch Klischees. Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass beinahe der ganze Deutschlandfunk mit glottalen Verrenkungen versucht, die Welt, wenigstens aber ihr Gewissen zu retten? Die Rede ist vom Gendern, deutlichstes Zeichen von spätromischer Dekadenz nach Sendungen von Jan Böhmermann, Butter auf die Leberwurstsemmel und Harald Welzer.
Gendern, so wichtig. Missgendern, also Menschen „falsche“ Pronomen zu geben, kann mitunter gefährlich werden. So geschehen in USA, genauer...
Bitte belästigt mich nicht mit euren Untenrumbefindlichkeiten!
von THILO SCHNEIDER
BERLIN – Ich muss mich heute outen, es geht nicht anders: Ich nahm immer an, ich sei liberal und würde jeden gerne leben lassen, wir er möchte, solange er im Gegenzug mich leben lässt, wie ich möchte und mich nicht mit seinen für ihn wichtigen Angelegenheiten, für mich aber unwichtigem Quatsch belästigt.
Die Schweiz definiert den Mann jetzt als Nutztier
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
ich bedauere, dass mir diese Formulierung nicht selbst eingefallen ist. Sie stammt von dem wunderbaren Kollegen Roger Köppel. Es geht um ein „Ehe-Gesetz“, mit dem der Kinderwunsch gleichgeschlechtlicher Paare in der Schweiz neu gereglt werden soll. Es geht um „Samenspenden“ und den Unterschied zwischen „verheirateten gemischtgeschlechtlichen Paaren“ und homosexuellen Paaren. Aber das istr heute morgen nicht mein Thema.
Ich möchte Ihnen erzählen, dass in dem ganzen Gesetz das Wort „Vater“ nicht ein einziges Mal...
Frühstück mit meinem Onkel (94): Reden über eine bessere Welt und David Guetta
Liebe Leserinnen und Leser,
„….what a wonderful world…“, Sie alle kennen den späteren Welthit des amerikanischen Jazz-Giganten Louis Armstrong, den er am 11. Oktober 1968 als Single-Schallplatte präsentierte. (Liebe Kinder, Schallplatte ist voll retro, ihr könnt Euch nicht vorstellen, woraus man einst die Musik presste, die Eure Eltern hörten.)
Armstrong singt in dem Lied von einer heilen Welt, von grünen Bäumen, dem blauem Himmel und weißen Wolken. Und von krähenden Babies, denen er beim Aufwachsen zusieht. Schön, oder? Wer wollte das nicht, in einer friedlichen und...