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Schlagwort: Washington

Mittendrin statt nur dabei: Mein Tag in Washington, als der Mantel der Geschichte wehte

von STEFFEN KÖNIGER, Washington DC Wann erlebt man schon mal große Geschichte live und in Farbe, mittendrin statt nur dabei? Gut, bei Naturkatastrophen oder Terroranschlägen ist es ja erstmal besser, nicht so in der Nähe zu sein. Aber bei großen Politischen Ereignissen kann man schon gut planen, und wenn es im zweiten Ankauf ist. Beim ersten, für mich völlig überraschenden, Wahlsieg von Donald Trump zum US-Präsidenten war es mir eine diebische Freude, am nächsten Morgen im Landtag von Brandenburg – damals noch als Abgeordneter dort –  zur Aktuellen Stunde die erste Rede zu...

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NATO-Gipfel in Washington: Warum die USA und Deutschland die Ukraine nicht reinlassen

Während Russland in Kiew die größte Kinderklinik des Landes mit Raketen angreift und der ungarische EU-Ratspräsident Viktor Orban zur Verärgerung vieler EU-Mitgliedsstaaten erst den Kriegsverbrecher Wladimir Putin und dann dessen Hauptunterstützer Xi in Peking besucht, kommen die Regierungschefs des westlichen Verteidigungsbündnisses NATO heute in Washington zu dreitägigen Beratungen zusammen. Dabei wird über weitere militärische Hilfe für die angegriffene Ukraine verhandelt. Der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte im Vorfeld, Berlin wolle weitere vier Milliarden Euro...

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Schade, dass wir nicht Gedanken lesen können

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, man kann einfach nicht in die Köpfe der Leute reinsehen. Und das ist irgendwie beunruhigend. Du sitzt jemandem gegenüber und verhandelst über den Kauf seines Autos. Das sieht klasse aus, der Preis ist angemessen hoch, aber in Wirklichkeit ist das Ding Schrott. Und das merkst Du erst viel später. Hätte man gewusst, was der andere bei den Verhandlungen dachte, wäre das nicht passiert. In der Hollywood-Komödie „Was Frauen wollen“ macht sich Mel Gibson zu dem Thema zum Clown. Warum schreibe ich heute Morgen darüber? Das hat einen durchaus ernsten...

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An Trumps Rede wird genau die falsche Kritik geübt

von FELIX HONEKAMP Das war eine enttäuschende Rede, das war eine spalterische Rede, das war eine nationalistische Rede: Das ist der Tenor der Berichterstattung des gestrigen Tages zur Amtsübernahme der amerikanischen Präsidentschaft durch Donald J. Trump. Und wie schon zu dessen Wahlkampf entzündet sich die Kritik an seinem „America First“. Diesen Leitspruch hat Trump gestern noch einmal konkretisiert: „Jede Entscheidung über Handel, über Steuern, über Einwanderung, über die Außenpolitik wird so getroffen, dass sie amerikanischen Arbeitern und amerikanischen Familien nützt“. Dieser Satz,...

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