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Unkaputtbar, dieses Land

KLAUS KELLE

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Die Bundesregierung meldet für das erste Halbjahr 2024 ein Plus bei den Steuereinnahmen. Die beliefen sich nach Angaben des Finanzministeriums auf 176,5 Milliarden Euro, das sind 7,8 Milliarden = 4,6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Und es kommt noch besser

Denn die Ausgaben des Bundes sanken wegen der geringeren Zinsen gleichzeitig um vier Prozent.

Nun wollen wir aber nicht in Euphorie verfallen, denn eine rot-grün geführte Bundesregierung wäre nicht das, was man ihr zurecht nachsagt, wenn sie nicht dennoch kräftig Schulden aufnehmen würde.

So musste der Bund in den ersten sechs Monaten des Jahres eine Finanzierungslücke von 23,6 Milliarden Euro auf Pump schließen. Im Zuge eines Nachtragshaushalts wird Finanzminister Christian Lindner (FDP) zudem weitere 11,3 Milliarden Euro Kredite aufnehmen. Weil der Mehrbedarf für das Bürgergeld, das auf Ihre Kosten mit dem Füllhorn ausgegossen wird, immens ist.

Irgendwie funktioniert unser Laden immer noch

Trotz aller Widrigkeiten, trotz Bürgergeld-Verteilung, Ukraine-Unterstützung und Dauerfinanzierung des Migrations- und Flüchtlings-Irrsinns sind die Steuereinnahmen von Bund und Ländern auch im Juni wieder deutlich gestiegen – um 6,2 Prozent auf 91,72 Milliarden Euro.

Und, wie unsere top Wirtschaftsforschungsinstitute prognostizieren, im zweiten Halbjahr wird die Konjunktur spürbar anziehen – dann sprudeln die Steuereinnahmen weiter.

Kein privater Haushalt könnte so wirtschaften wie die öffentlichen Haushalte, das ist uns allen klar. Und dennoch – ich wiederhole mich seit vielen Jahren – steht auch weiterhin kein Untergang Deutschlands bevor. Jedenfalls nicht wegen Geldmangels.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

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Klaus Kelle, Chefredakteur