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Interkulturell Archive



Jan 3, 2024
Wenn Muslime katholisch Kirchen vor Muslimen schützen

Deutschlandfunk verlässt Twitter (X) – vorbei ist’s mit dem schönen Framing

Die Meldung ist eine große, dürre auf X, vormals Twitter. Der Deutschlandfunk gibt bekannt: „Liebe Follower, angesichts der Entwicklungen auf dieser Plattform haben wir uns dazu entschlossen, diesen Kanal nicht länger zu betreiben. Wir danken für Ihr Interesse und freuen uns, wenn Sie uns auf anderen Wegen treu bleiben!“ Kommentarfunktion geschlossen, Goodbye, man sieht und liest sich „auf anderen Wegen“. Einer weg, andere werden folgen. Was aber hat den Deutschlandfunk, dieses Flaggschiff der offenen, seriösen, unabhängigen, sauber ausrecherchierten und ausgewogenen, fairen und ideologi…

Dez 13, 2023
Verstörendes Stadtmarketing

„Orient trifft Okzident“ – der Weihnachtsmarkt, der keiner sein soll

Karlstadt am Main ist ein beschauliches kleines Dörfchen in Unterfranken. Hübsche, gepflegte Fachwerkhäuschen schmiegen sich in dem 15.000-Seelen Ort aneinander. Und zur Weihnachtszeit lässt sich hier wirklich ein schön kitschiger Weihnachtsmarkt mit allem Zipp und Zapp abhalten. Jedes Jahr im November findet vor Weihnachten der „Andreasmarkt“ statt, ein verkaufsoffener Sonntag. Dieser „Markt“ findet jedes Jahr unter einem anderen Motto statt. Dieses Jahr hatte sich die Stadtmarketingabteilung von Karlstadt etwas ganz Besonderes ausgedacht: Unter dem frisch geschmückten Weihnachtsbaum (d…

Feb 15, 2023
Schwule sind keine Opfer

Nach zwei Stunden Gay Parade verstehe ich Heterosexuelle…

von JULIAN MARIUS PLUTZ BERLIN – Ich bin homosexuell. Nicht dass das besonders wichtig ist. Es ist auch nicht gut so, wie es ein ehemaliger Berliner Oberbürgermeister einmal meinte. Genauso wenig wie es schlecht ist. Es ist einfach so.So wie der Regen nass, Zucker süß ist und Fürth neben Nürnberg liegt Die charmanteste Antwort auf ein Outing ist: “Macht ja nix.” Da steckt alles drin, damit ist alles gesagt. Nächstes Thema, bitte!

Mrz 22, 2021
Christlich-jüdische Werte

Etwas für zünftigen Meinungsstreit: Ramadankalender neben Schoko-Osterhase – Warum wir uns über die falschen Skandale aufregen

von CHRISTIAN KOTT Ab dem 13. April startet der islamische Fastenmonat Ramadan. Trotz der scheinheilig geheuchelten Gratulationen deutscher Spitzenpolitiker an eine Wählergruppe, die nun wirklich keine Gratulationen von Ungläubigen möchte, ist das eigentlich ein Ereignis, dass bei denjenigen, die es nicht betrifft auf tiefes Desinteresse stoßen sollte.