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BND will für „schmerzhafte Antwort“ auf hybride Angriffe sorgen

RED
Die Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Berlin

Martin Jäger, Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND), hat sich auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) dafür ausgesprochen, dass der deutsche Auslandsgeheimdienst „operationeller“ werden müsse. Er forderte eine „schmerzhafte Antwort“ auf hybride Angriffe, da Russland und andere Angreifer spüren müssten, dass Sabotage-Aktionen spürbare Konsequenzen haben.

Laut Jäger war Russland allein im Jahr 2025 für 321 vermutete Sabotagefälle in Deutschland verantwortlich. Moskau nehme bei seinen Aktionen keinerlei Rücksicht auf Opfer und setze für seine globale Strategie ein Netzwerk von bis zu 60.000 Mitarbeitern ein. Jäger warnte zudem eindringlich vor russischen Einflussversuchen auf die kommenden Landtagswahlen durch gezielte Desinformation und Deepfakes.

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Klaus Kelle, Chefredakteur