Jan. 7, 2026
So lange Berlin Linksextremismus ignoriert, wird sich nichts ändern
Berlin muss Konsequenzen ziehen – allerdings ohne diesen Regierenden Bürgermeister
In diesen Minuten werden auch die letzten betroffenen Haushalte im Südwesten Berlins wieder mit Strom versorgt. Das ist eine gute Nachricht – und auch die einzige seit dem vergangenen Samstag. Da waren plötzlich Zehntausende Haushalte und Supermärkte, Läden, Lokale und Unternehmen im Südwesten von Berlin ohne Strom, weil Linksextremisten einen terroristischen Anschlag ausführten, der nicht nur die privaten Haushalte, sondern auch das Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf und den Senat völlig unvorbereitet trafen.
Während Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen nun endlich P…
Jan. 6, 2026
Das BSW hat seine Unfähigkeit zu Realpolitik bewiesen
Brandenburg am Scheideweg: Bringt Woidke auf der Suche nach Stabilität die CDU zurück ins Spiel?
Es war ein politisches Wagnis, das bundesweit kritisch beobachtet wurde: Die bundesweit erste Koalition aus SPD und dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Doch was als pragmatische Lösung nach den schwierigen Landtagswahlen begann, endete heute als politischer Trümmerhaufen.
Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Koalition beendet und das Land Brandenburg steht nun vor einer Zäsur – Minderheitsregierung oder ins Bett mit der zuletzt bei der Landtagswahl schwachbrüstigen CDU.
Der Bruch heute kam nicht überraschend
Seit Aufnahme der Regierungsgeschäfte war die strukturelle Instabi…
Jan. 4, 2026
Er holte die letzten KJriegsgefangenen aus Russland zurück
Konrad Adenauer und die öffentliche Meinung: Warum war der erste Kanzler so populär?
von Dr. STEFAN WINCKLER
BONN – Der erste deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) interessierte sich sehr für die öffentliche Meinung, was für einen Politiker in der Demokratie eine absolute Notwendigkeit ist. Im Jahre 1950 schloss die Bundesregierung deshalb einen Vertrag mit dem Institut für Demoskopie in Allensbach über die Analyse des politischen Klimas ab. Der Kanzler ließ sich dabei vor allem von Erich Peter Neumann, einem Mitgründer des Instituts, beraten.
Für Adenauer war die Frage, wie das Kanzleramt die öffentliche Meinung beeinflussen kann, essenziell.
Die Aussagen in…
Jan. 1, 2026
Nichts aus den 30er Jahren gelernt?
Lernen aus Le Bons Meisterwerk „Psychologie der Massen“: Wir müssen aufhören, über jedes digitale Stöckchen zu springen, das man uns hinhält
In einer Zeit, in der das Smartphone unser Tor zur digitalen Welt geworden ist, die uns sekündlich mit den globalen Erregungskurven konfrontiert, wirkt Gustave Le Bons Buch von der „Psychologie der Massen“ aus dem Jahr 1895 wie eine Prophezeiung, die heute ihre schärfste Form vermutlich in dieser Zeit und in diesem Land erreicht hat.
Wir blicken oft mitleidig auf die 30er Jahre in Deutschland zurück und fragen uns, wie eine ganze Gesellschaft so kollektiv den Kompass verlieren konnte.
Wir wiegen uns in der bürgerlichen Sicherheit, dass Bildung, Aufklärung, eine wenigstens rudimentär…
Dez. 28, 2025
Festgenommen, freigelassen
Warum mich zwei ungeklärte Mordfälle in München und Berlin auch nach 30 Jahren nicht loslassen
Die Zeit „zwischen den Jahren“ ist der beste Augenblick, abseits von aktuellen Schlagzeilen und der Politik ein paar persönliche Gedanken aufzuschreiben. Über die Jahre, als ich als Polizeireporter arbeitete.
Gestern Abend stieß ich fast zufällig auf zwei Kriminalfälle, die mich auch nach drei Jahrzehnten immer noch nicht loslassen. Es sind Fälle aus Berlin und München, in denen ich damals selbst recherchiert habe. Beide Tötungsdelikte fanden vor rund 30 Jahren statt, und beide schwirren auch heute noch immer wieder in meinem Kopf herum.
Im Jahr 1994 lebte ich noch in Berlin, war ab…
Dez. 27, 2025
Landesverteidigung ist nicht nur eine Sache der Armee
In der Komfortzone am Abgrund: Warum Deutschland eine neue selbstbewusste Resilienz braucht
Während die baltischen Staaten, die Skandinavier und Polen massiv in die Modernisierung ihrer Armeen investieren und ihre Bevölkerungen über die drohende große Gefahr informieren, in der der alte Kontinent nach den immer aggressiveren russischen Drohungen und Handlungn steckt, wirkt Deutschland wie ein Land, das im Wartezimmer der Geschichte sitzt und hofft, dass der Kelch der harten Realität doch noch einmal an ihm vorüberzieht.
Die vom früheren Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) 2022 proklamierte „Zeitenwende“ ist materiell durch das Sondervermögen der Bundeswehr inzwischen auf dem Weg, die…
Dez. 24, 2025
„Eine große wunderbare Stille lag auf Berg und See“
Adenauers Mahnung an Weihnachten 1951: „Die alten Quellen unter dem Treibsand des modernen Lebens wiederfinden“
von DR. STEFAN WINCKLER
Konrad Adenauer würde am 5. Januar 2026 150 Jahre alt werden. „Der Alte“ bleibt unvergessen – selbst in seinen stets gehaltvollen Weihnachtsansprachen. TheGermanZ dokumentiert heute die Rede des damaligen Bundeskanzlrs an die Nation vom 25. Dezember 1951:
„Heiligabend 1951! Es war stille geworden im Hause. Die Kerzen am Christbaum waren verlöscht bis auf wenige, die mit ihrem Schein alles, den Christbaum, die Krippe, den Gabentisch, geheimnisvoll erhellten. Ein tiefes Nachdenken überkam mich, die Erinnerung an vergangene Weihnachten. Ich sah mich wieder als Kind…
Dez. 15, 2025
Für einen Untersuchungsausschuss gibt es keine Mehrheit im Bundestag
Jens Spahn (CDU) zur Masken-Affäre: „Wir hatten am Anfang von allem zu wenig und am Ende von allem zu viel – besser als andersherum.“
Der frühere Bundesgesundheitsminister und heutige CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn muss sich am Nachmittag vor der Enquete-Kommission des Bundestages zur Aufarbeitung der Maßnahmen in der Pandemie verantworten.
Schon am Morgen stellte er sich einem Interview im ARD-„Morgenmagazin“. Spahn räumte dabei ein, dass man in seiner Verantwortung zu viel an Desinfektionsmitteln, Beatmungsgeräten, Impfstoffen und Schutzmasken eingekauft habe. „Aber wir wollten in der damaligen Lage eben vorsorgen für alles, was kommen konnte. Wir hatten am Anfang von allem zu wenig und am Ende von allem zu viel – be…
Nov. 27, 2025
„Geopolitische Analphabeten“
Neues vom „gärigen Haufen“: Junger AfD-Politiker darf gegen Russen kämpfen und trotzdem Mitglied bleiben
Das Landesschiedsgericht der AfD in Nordrhein-Westfalen hat den Entzug der Mitgliedsrechte ihres Wuppertaler Kommunalpolitikers Tim Schramm (22) aufgehoben. Der kämpfte zwischen März und Juni als Freiwilliger in der ukrainischen Armee gegen die russischen Invasoren. Außerdem stritt er innerhalb der Partei für seine Überzeugungen und bezeichnete gelegentlich Parteifreunde als „Russenstusser“ und „geopolitische Analphabeten“.
Letzteres könne zwar „unangemessenes Verhalten gegenüber Parteimitgliedern in der Öffentlichkeit“ sein. Das rechtfertige allerdings nicht den sofortigen Entzug seiner M…
