„Held“ von Aschaffenburg wird abgeschoben
Er verfolgte furchtlos den Messerstecher von Aschaffenburg, doch jetzt muss er Deutschland doch verlassen – trotz Auszeichnung für Zivilcourage. Hauptgrund dafür sei, dass der Asylbewerber aus Somali nicht arbeite, obwohl er eine Arbeitserlaubnis besitz, teilte die Bezirksregierung in Würzburg mit. Der Somalier sei außerdem in der Zwischenzeit wegen „diverser Straftaten“ mehrfach rechtskräftig verurteilt worden.
Seinen Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, sei die wichtigste Voraussetzung für einen Aufenthaltstitel. Er habe „die ihm eröffnete Chance, aus eigener Kraft die Voraussetzungen für ein dauerhaftes Bleiberecht zu schaffen und sich insbesondere eine Arbeitsstelle zu suchen, nicht genutzt“, teilte die Behörde in Unterfranken mit. Der Mann streitet nach einem Bericht des „Main-Echo“ ab, sich nicht um einen Job bemüht zu haben. Die Zeitung zitierte ihn mit den Worten: „Die Behörden lügen“. Und: „Sie suchen eine Ausrede, um mich loszuwerden.“
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Klaus Kelle, Chefredakteur