Hillary Clinton auf dem rechten Weg
Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton
Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton, einst Ikone des linksliberalen Amerika, nutzte das Podium bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Bayerischen Hof nicht für eine erwartbar scharfe Kritik an der aktuellen US-Regierung, sondern für eine bemerkenswerte Kurskorrektur bei der Migrationspolitik. Statt „Open Border“-Narrativ, das den Demokraten oft vorgeworfen wird, bot Frau Clinton harten Realismus.
Im Podiumsgespräch zur Spaltung des Westens räumte sie ungewohnt offen ein, die Einwanderungspolitik der vergangenen Jahre sei in vielen westlichen Ländern, einschließlich der USA, „zu weit gegangen“. Migration sei mittlerweile ein „disruptiver und destabilisierender“ Faktor, der den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährde. Clinton plädierte leidenschaftlich für „sichere Grenzen“, ohne dabei die rhetorische Härte eines Donald Trump zu verwenden. Es sei möglich, Grenzen effektiv zu schützen, ohne Menschen zu „entmenschlichen“, so Clinton.
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