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Kindesmissbrauch: Anklage gegen früheren FDP-Bundestagsabgeordneten Ebbing

RED
Der frühere Bundestagsabgeordnete Hartmut Ebbing (FDP)
Die Staatsanwaltschaft in Braunschweig hat Anklage gegen den ehemaligen FDP-Bundestagsabgeordneten Hartmut Ebbing (69) aus Berlin erhoben. Gemeinsam mit einer Lehrerin aus Goslar soll er deren siebenjährigen Sohn sexuell missbraucht haben. Ebbing war früher schon wegen Kinderpornografie zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Der gelernte Steuerberater und Wirtschaftsprüfer gehörte zwischen 2017 und 2021 dem Parlament an und engagierte sich in einem Verein für Kinder- und Jugendrechte.
BILD berichtet, Ebbing sei im Februar vergangenen Jahres vom Amtsgericht Tiergarten in Berlin wegen des erwiesenen Erwerbs kinderpornografischer Inhalte in vier Fällen sowie wegen der Verbreitung entsprechender Inhalte in elf Fällen zwischen 2021 und 2023 zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden.
Ebbing habe die Mutter des Kindes im Juni 2021 über ein Datingportal kennengelernt und eine sexuelle Beziehung begonnen. Dabei habe die Frau auch sexuelle Handlungen an ihrem damals siebenjährigen Sohn vorgenommen, diese fotografiert und die Bilder an Ebbing geschickt. Im September 2021 soll Ebbing den Jungen während eines Besuchs in Goslar dann auch selbst sexuell missbraucht haben. Die Lehrerin wird nun wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und der Herstellung und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte angeklagt.

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Klaus Kelle, Chefredakteur