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Trump: „Kiew hat seinen Teil zum Frieden erbracht – jetzt ist Putin dran“

RED
US.Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump hat parallel zu den Friedensverhandlungen über ein Ende des Ukraine-Krieges einen Artikel aus der „New York Post“ auf seiner eigenen Plattform „Truth Social“ geteilt, in der Russlands Präsident Wladimir Putin als die „eigentliche Hürde auf dem Weg zum Frieden“ bezeichnet wird.

Jeder Angriff auf Putin sei „mehr als gerechtfertigt“. „Wir brauchen seine Krokodilstränen nicht, stattdessen sollte der Druck erhöht werden.“ In dem Artikel wird dafür plädiert, dass Russland keine weiteren Zugeständnisse gemacht werden sollten, sondern ein härteres Vorgehen nötig sei. Kiew habe seinen Teil zu einem Friedensabkommen beigetragen – nun liege es an Putin, zu handeln.

Die amerikanischen Sicherheitsdienste haben inzwischen klar dementiert, dass es in der Vorwoche einen Drohnenangriff der Ukraine auf eine Residenz Putins gegeben habe. Kiew hatte die Anschuldigungen aus Moskau sofort zurückgewiesen.

Die Zeitung „Wall Street Journal“ berichtete zum Jahreswechsel unter Berufung auf US-Beamte, dass die Ukraine die Residenz Putins nicht angegriffen habe. Dies werde auch von einer Analyse des Auslandsgeheimdienstes CIA belegt.

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Klaus Kelle, Chefredakteur