Trump wirkt: Kuba sagt „Festival del Habano“ ab
Das „Festival del Habano“ lockt jedes Jahr Zigarrenliebhaber, Händler und Fachjournalisten aus der ganzen Welt nach Kuba. Der Verkauf von Zigarren und Humidoren spült jedes Mal mehrere Millionen US-Dollar in die Kassen des maroden sozialistischen Staatshaushaltes. Im vergangenen Jahr warn es umgerechnet 16,5 Millionen Euro, die angeblich traditionell in das Gesundheitssystem des Landes fließen.
Nun hat Kuba das berühmte Zigarrenfestival aufgrund der durch die USA ausgelösten Energiekrise vorerst abgesagt. Die Organisatoren teilten mit, das eigentlich für den 24. bis 27. Februar geplante Festival in dem Karibikstaat solle verschoben werden. Ein neues Datum wurde aber nicht genannt.
Die USA haben nach der Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro Anfang Januar Venezuelas Öllieferungen an Kuba einstellen lassen. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete zudem ein Dekret, das vorsieht, Länder, die Öl an Kuba verkaufen, mit US-Zöllen zu belegen.
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