Russischer Tanker „Ethera“ festgesetzt: Weiterfahrt erst nach Zahlung von 10 Millionen Euro
Die belgische Regierung verlangt eine Kaution in Höhe von 10 Millionen Euro für den russischen Tanker „Ethera“, der letzte Woche festgesetzt wurde. Das Schiff darf den Hafen erst verlassen, wenn die Kaution bezahlt ist und eine erneute Inspektion die Einhaltung der Seeverkehrsvorschriften bestätigt, darunter gültige Zertifizierung, ordnungsgemäße Flaggenregistrierung und die Beseitigung technischer Mängel.
Belgien hat die „Ethera“ am 1. März in einer gemeinsamen Operation mit Frankreich festgesetzt. Damit haben die belgischen Behörden zum ersten Mal ein Schiff beschlagnahmt, das zur russischen „Schattenflotte“ gehört. Der Tanker fährt bisher unter guineischer Flagge unterliegt seit Oktober 2025 EU-Sanktionen und seit Juli US-Sanktionen. Die belgische Regierung teilte mit, dass die Inspektoren 45 Verstöße festgestellt hätten, die in erster Linie mit ungültigen Zertifikaten zusammenhängen.
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Klaus Kelle, Chefredakteur