So funktioniert Weltpolitik: Raten Sie mal, wo Venezuelas neue Präsidentin während des Angriffs auf Maduro war!
Ein interessantes Detail ist in der weltweiten Berichterstattung über die amerikanische Kommandoaktion in Caracas und die Festnahme des früheren Machthabers Nicolás Maduro untergangen. Als die US-Spezialkräfte sich von ihren Hubschraubern abseilten, um das Ehepaar Maduro festzunehmen, war die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodriguez nicht im Land. Sie befand sich – sicher zufällig – gerade in Moskau.
Als sie dort die Nachrichten aus der Heimat erreichten, flog sie unverzüglich zurück und wurde vorgestern vor der venezuelischen Nationalversammlung zur Interimspräsidentin vereidigt.
US-Präsident Donald Trump gratulierte und erwähnte nebenbei, sie werde einen „sehr hohen Preis“ zahlen, falls sie nicht „das Richtige“ tue. Und das Richtige heißt konkret: hartes Vorgehen gegen den Drogenhandel, die Ausweisung iranischer und kubanischer Berater aus Venezuela sowie die Einstellung von Öllieferungen an Gegner der USA. Rodriguez bedankte sich und sagte zu, sie werde „voll kooperieren“.
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