Legionäre Christi wachsen besonders in Südamerika
Am vergangenen Samstag wurden in der Basilika San Paolo fuori le Mura in Rom 16 junge Männer zu Priestern der Legionäre Christi geweiht. Die Zeremonie war dabei durch die starke Präsenz von Berufungen aus Lateinamerika geprägt. Monsignore Juan Vicente Córdoba, Bischof von Fontibón (Bogotá), weihte die Kandidaten aus Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Chile, Mexiko, Panama und Venezuela.
In seiner Homilie erinnerte der Bischof an die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils über das priesterliche Amt und betonte, dass das Leben des Presbyters um die Eucharistie und den pastoralen Dienst strukturiert sein muss. Er insistierte auf der Notwendigkeit, dass der Priester das Modell des Guten Hirten verkörpert, mit einer ständigen Hingabe an die Gläubigen und einer besonderen Aufmerksamkeit für die Bedürftigsten.
Die Kongregation der Legionäre Christi, ein pontifikales Rechtsinstitut, das 1941 gegründet wurde, zählt derzeit etwa 1.500 Mitglieder, darunter rund 1.000 Priester und mehrere Hundert Seminaristen in verschiedenen Ausbildungsstadien auch in Deutschland. In den vergangenen Jahren nimmt der Anteil der Berufungen aus Ländern Lateinamerikas zu, in denen die Institution eine breite Präsenz durch Bildungszentren, Seminare und Apostolate im Zusammenhang mit dem Regnum Christi aufrechterhält.
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