Porsche kämpft weiter mit dem schwachen China-Geschäft
Der Autohersteller Porsche hat erhebliche Absatzprobleme in China. Das ist nun auch am operativen Ergebnis des ersten Quartals erkennbar. Bei einem um fünf Prozent geschrumpften Umsatz von 8,4 Milliarden Euro ergab sich eine operative Rendite von 7,1 Prozent – ein Rückgang um anderthalb Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Die operative Rendite (595 Mio. Euro) gestaltete sich dabei allerdings besser als Analysten – wie das Prognosehaus Visible Alpha – zuvor prognostiziert hatten, die lediglich von 560 Millionen Euro ausgegangen waren.
„Mit klaren Maßnahmen machen wir die Sportwagenschmiede schlanker und schneller“, verspricht nun der seit Januar amtierende Porsche-Chef Michael Leiters. Er wird im Herbst seine neue Strategie auf einem Kapitalmarkttag vorstellen.
Porsche verzeichnete im ersten Quartal sinkende Absatzzahlen: Die Verkäufe brachen um fast 15 Prozent auf knapp 61.000 Fahrzeuge ein. Als Gründe nannte die VW-Tochter unter anderem das Auslaufen der Verbrennermodelle Cayman und Boxster sowie den Wegfall von Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge in den USA.
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Klaus Kelle, Chefredakteur