Merz rät Kindern ab, in die USA zu gehen
„Ich würde meinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten. Einfach weil sich dort plötzlich ein gesellschaftliches Klima entwickelt hat.“ Bundeskanzler Friedrich Merz, einst Chef der Atlantik-Brücke, hat den Katholikentag in Würzburg genutzt, sich bei unserem wichtigsten Verbündeten weiter unbeliebt zu machen.
Immerhin: der CDU-Politiker deutete vorsichtig Selbstkritik an, als er einräumte, sich mit immer größerer Intensität der Frage zu widmen, woran es liege, dass es ihm „offensichtlich nicht gelinge, die Menschen im Land hinreichend zu erreichen und zu überzeugen“. Nun, das ist leicht zu beantworten: Weil er sich selbst und seine Partei immer stärker in die Konturenlosigkeit führt.
„Ich weiß, dass ich in meiner Kommunikation etwas verbessern muss, damit diese Botschaft besser verstanden wird“, so Merz. Immerhin damit hat er zweifellos recht.
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Klaus Kelle, Chefredakteur