Mit seiner Rede zu Medien und zur Freiheit entlarvt Papst Leo XIV. die bischöfliche Doppelmoral in Deutschland
Es war schon ein Paukenschlag zum Jahresauftakt, als Papst Leo XIV. die beim Vatikan akkreditierten Diplomaten empfing. Eigentlich erwartet man bei so etwas in der feierlichen Atmosphäre der Sala Regia diplomatische Floskeln und anständiges Finger-Food (für alle, die Anglizismus ablehnen: anständige Häppchen).
Aber Papst Leo hatte anderes im Sinn. Seine Neujahrsansprache entwickelte sich schnell zu einer scharfen Abrechnung mit der politischen Kultur des Westens und zu einer grundsätzlichen Verteidigung der Meinungsfreiheit.
In Wortwahl und Stil anders als US-Vize Vance vergangenes Jahr...