Berlinale 2026: Zwischen Kunstpreis und unverhohlener Drohung gegen die Gastgeber – waum fördern wir solchen Hass immer noch?
Die Berlinale gilt seit jeher als das politischste der großen Filmfestivals. Doch was sich am vergangenen Samstagabend abspielte, sprengt jeden Rahmen. Es hinterlässt eine tiefe Kluft zwischen Kunstfreiheit und diplomatischer Etikette – und wirft die drängende Frage auf, wie wehrhaft eine Demokratie gegenüber Gästen sein muss, die die ihnen entgegengebrachte Gastfreundschaft mit Hass vergelten.
Es sollte eigentlich ein Moment des Triumphs für Abdallah Alkhatib sein. Für sein Debütwerk „Chronicles from the Siege“ wurde er mit einem Preis des Berliner Festivals geehrt. Doch statt sich in...