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Autor: Julian Marius Plutz

“Demos gegen rechts” – auch Antisemiten gehören jetzt zu den Gratismutigen

In München steht nicht nur ein Hofbräuhaus, es gab auch jüngst eine Demonstration „gegen rechts“. Wegen Überfüllung, weil 100.000 Menschen den Weg in die Innenstadt gefunden hatten, musste die Polizei die Veranstaltung nach nur einer Stunde beenden. So wurde die bayerische Metropole, einst Hauptstadt der braunen Bewegung, zur bunten Hauptstadt des Widerstands. Traumschön. Der Bayerische Rundfunk in Form des Nachrichtensenders BR24 frohlockte Nicht nur in München, auch in Regensburg, Nürnberg und Würzburg gingen todesmutige Menschen auf die Straße, um gegen die bevorstehende Machtergreifung zu...

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Weselskys Kampf: Weder die Konzern-Mächtigen noch die Gewerkschaft interessieren die Kunden

Stellen Sie sich vor, 40.000 Menschen und einer an der Spitze beschneiden die Freiheit von mehreren Millionen. Was nach der Machtergreifung einer extremistischen Partei klingt, ist in Wahrheit der Status quo für diejenigen, die auf die Schiene angewiesen sind. Die Lokführer streiken. Das letzte Angebot der Bahn, die Wochenarbeitszeit von 38 auf 37 Stunden zu reduzieren so wie ein Lohnsprung von 13 Prozent, war für den Streikführer Claus Weselsky zu wenig – viel zu wenig. Er möchte die 35-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich. Also wird am Mittwoch bis zu sechs Tage die Arbeit niedergelegt. So...

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Kommen wir nochmal auf Bayerns Klatsche gegen Mainz zurück….

von JULIAN MARIUS PLUTZ MÜNCHEN – Pep Guardiola konnte es nicht fassen, als Philip Coutinho zum 2:7 und dann zum 2:8 einnetzte. Noch dazu gegen diesen großen FC Barcelona in diesem bombastischen Stadion, das auf den Namen Camp Nou hört. In dem Hexenkessel, in dem Guardiola Jahre zuvor Fußballgeschichte schrieb, schrieb auch der FC Bayern am 14.August 2020 Fußballgeschichte.

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Holocaust-Gedenken: Nicht nur an den Judenhass von früher denken, sondern auch an den aktuellen

von JULIAN MARIUS PLUTZ BERLIN/TEL AVIV – An Yom HaShoah steht in Israel für zwei Minuten die Zeit still. Am israelischen Holocaustgedenktag am 18. April heulen um 10 Uhr für zwei Minuten im ganzen Land die Sirenen. Für 120 Sekunden herrscht im Judenstaat Stillstand. Für diese Zeit hören Menschen auf zu Arbeiten. Auf Autobahnen steigen die Menschen aus ihren Fahrzeugen. Sie stellen sich gemeinsam auf die Straße, falten die Hände und stehen still. Das Gedenken in Israel beschränkt sich nicht auf die toten Juden, die in den Höllenlagern der Nazis ihr Leben verloren. Dort blickt man auch...

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