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Unsere Polizei beklagt die Ausbildungsfähigkeit der Bewerber: Warum ist das so?

von KLAUS KELLE

Schon vor vielen Jahren erzählte mir ein guter Freund, der als Berufssoldat bei der Bundeswehr Rekruten ausbildete, dass die „Jahrgänge immer schlechter“ würden. Keine Einstellung zum Beruf, kein Ehrgeiz, unsportlich und so weiter. Früher war alles besser, schoss mir spontan die alte Floskel meiner Eltern durch den Kopf. Und ich schüttelte spöttisch den Kopf über das Vorurteil über „die Jugend von heute“

Heute lese ich in der „Welt“, dass immer mehr Polizeianwärter in Nordrhein-Westfalen an schlechten Deutschkenntnissen scheitern. Versagten beim Schreibtest 2013 noch 5,7 Prozent der Bewerber, so waren es im vergangenen Jahr bereits 10,4 Prozent. Hinzu kommt, dass jeder Fünfte – genau 20,5 Prozent – am Gesundheitscheck passen musste.

Was ist los mit unseren jungen Leuten? Macht unser Bildungssystem es ihnen zu leicht? Sind wir eine Gesellschaft, in der „chillen“ grundsätzlich mehr zählt als Leistungsbereitschaft, Disziplin, Ehrgeiz?

 

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Klaus Kelle, Chefredakteur