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Abdul’s Kampf: Wie unsere Sicherheitsbehörden die Mörder von morgen beobachten und verwalten – doch niemand stoppt den Terror

KLAUS KELLE

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin wurde ein islamistischer Terroranschlag verübt. Der Attentäter namens Abdul B. tötete dabei eine Frau und verletzte 16 Menschen, teilweise lebensgefährlich, als er mit einem weißen Lieferwagen in den Umzug raste. Er konnte dann erst noch flüchten, bis ihn Spezialkräfte (SEK) der Polizei fanden und – als er mit einem Messer auf die Beamten zurannte – erschossen.

Es gibt für die Ermittler noch viele Dinge, die ungeklärt sind. Und es gibt für uns Bürger viel, über das wir uns aufregen können.

Es fällt zum Beispiel auf, dass es jetzt das eine große Thema gibt, weil der CSD halt eine Riesenveranstaltung ist.

Aber die Wahrheit ist doch, dass jeden Tag in Deutschland Gewalttaten verübt werden von Menschen, die hier aufgenommen wurden und denen Sicherheit und Lebensunterhalt geboten werden.

Und die uns dennoch so hassen, dass sie uns wahllos töten wollen

Aber heute spricht niemand mehr über den Studenten Marius Dick (22), der vor nicht einmal zwei Wochen auf einem Fußgängerweg in der Robert-Schuman-Allee in Trier am helllichten Tag erstochen wurde, als er vom Einkaufen kam. Sein Mörder ist der 22-jährige Afghane Sajad M., von dem nur bekannt ist, dass er psychische Probleme haben soll.

Aber haben islamistische Messerstecher, Antifa-Terroristen und Judenhasser aller Art nicht sowieso alle psychische Beeinträchtigungen? Denn sonst wären sie ja nicht so wie sie sind.

In der Innenstadt von Kelkheim tötete am 16. Juli „ein Mann“ seine Ehefrau auf offener Straße mit einer Machete. Der „Mann“: ein Migrant.

Auf einem Dorffest in Egling (Oberbayern) verletzte ein „Jugendlicher“ acht Menschen, darunter einen 16-Jährigen. Die Polizei fand den Kriminellen, der ein „deutscher Staatsangehöriger aus der Region“ sei, von Tatzeugen als jungen Mann mit „dunklem Hauttyp“ beschrieben, der gebrochen Deutsch sprach. Unwahrscheinlich, dass der Wolfgang oder Michael heißt.

Jeden Tag passieren solche Angriffe in Deutschland

Und die meisten davon werden begangen von Menschen mit Migrationshintergrund. Das darf man öffentlich sagen, aber damit macht man sich verdächtig, auch wenn es nichts als die Wahrheit ist.

Haben Sie den kurzen Videoschnipsel von dieser jungen, angeblichen Künstlerin gesehen, die auf der Bühne ins Mikrofon sprach, sie hoffe, dass der Attentäter vom CSD ein weißer männlicher Christ sei?

Augenscheinlich hat die Frau mehr psychische Probleme als mancher Messerangreifer. Sie „hofft“, dass der Täter weiß, männlich und ein Christ sei…

Aber Christen begehen solche Attentate in der Regel nicht; es sind einige Muslime, die morden und metzeln

Nicht „die Muslime“, denn die meisten Zuwanderer, Flüchtlinge, auch Wirtschaftsmigranten benehmen sich hier anständig. Aber diejenigen, die es nicht tun, die mit Macheten, Messern, Sprengstoff und dergleichen hantieren, kommen eben vornehmlich aus diesem Kulturkreis.

Das ist keine Ausländerfeindlichkeit, das ist das Beschreiben der bitteren Wirklichkeit im Nach-Merkel-Deutschland. Und nichts wird besser, wenn niemand konsequent durchgreift und die bekannten 9.800 islamistischen Extremisten, darunter 480 extreme „Gefährder“ einkassiert, einsperrt und dann in ihre Herkunftsländer abschiebt.

Der 21-jährige IS-Attentäter, der verstorbene Abdul B., war den Behörden seit Jahren als extremistischer Gefährder bekannt.

Und er befand sich auf freiem Fuß. Meine Frage an den deutschen Bundeskanzler lautet: Warum?

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Abdul B. war wegen Gewaltdelikten vorbestraft und wurde zu einer 22-monatigen Jugendstrafe verurteilt – unter anderem wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat, nachdem er versucht hatte, sich der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) anzuschließen.

Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft wollte eine längere Haftstrafe und ohne Bewährung. Das Urteil war noch nicht rechtskräftig, aber das Berliner Jugendschöffengericht am Amtsgericht Tiergarten nutzte die Gelegenheit, Abdul B. schon mal in die sogenannte „Vorbewährung“ zu versetzen und den bestehenden Haftbefehl aufzuheben.

Bis zum Anschlag hatten lediglich zwei Vorgespräche („Clearingprozess“) stattgefunden. B. sei dabei „freundlich und angepasst“ aufgetreten, die Gutachter hegten jedoch starke Zweifel an seiner Ernsthaftigkeit.

Wochen vor dem Attentat postete Abdul B. in den sozialen Medien Fotos von Waffen. Die Ermittler rückten deshalb Anfang Juli zu einer Hausdurchsuchung an, bei der sie jedoch nur eine Spielzeugwaffe beschlagnahmten. In Untersuchungshaft nahmen sie ihn nicht.

Recherchen von NDR, WDR und SZ zeigten allerdings, dass das interne Prognosetool des Bundeskriminalamtes (BKA) Abdul B. kurz vor der Tat präzise als „Hochrisikoperson“ eingestuft hatte.

Der Fall wurde mehrfach in der Arbeitsgruppe des Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrums (GTAZ) besprochen. So ähnlich wie damals bei Anis Amri, der auch Thema dort war, eine Woche bevor er mit einem Lkw in den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz raste.

Die Sicherheitsbehörden machen ihren Job gut

Sie kennen die Gefahren und die Personen genau. Aber ihnen sind die Hände gebunden durch eine „Kuscheljustiz“ und durch Politiker, die selbst jetzt in Berlin vorbereiten, das effektive Polizeigesetz wieder abzuschaffen, wenn Berlin ab September wieder ganz links regiert wird. Aber es ist die eigene Verantwortung der Wähler, wenn der Schutz der Bevölkerung aufgeweicht wird.

Das Berliner Landeskriminalamt (LKA) überwachte Abdul B. übrigens noch vor kurzem mittels Telefonüberwachung und einer Videokamera vor seiner Haustür. Da er sich im Alltag jedoch unauffällig verhielt, wurde die Rund-um-die-Uhr-Observation nach etwa zehn Tagen wieder heruntergefahren. Die Behörden filmten aber noch, wie er am Samstagabend um 20:58 Uhr sein Haus verließ, um zum Christopher Street Day zu fahren…

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Klaus Kelle

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Klaus Kelle, Chefredakteur