Schlagwort: Berlin
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
Politiker, die den Alltag nur verwalten, braucht kein Mensch.
In unserem wirklich sympathischen Nachbarland Belgien dauerte die Bildung einer neuen Regierung nach der Parlamentswahl mal 541 Tage – von Juni 2010 bis Dezember 2011. Und wissen Sie was? Die Welt ist nicht untergegangen und nicht einmal Belgien.
Besser noch: Während Belgien keine Regierung hatte seinerzeit stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2010 um 2,7 % und 2011 um 1,8 %. Damit lag Belgien über dem Durchschnitt der Eurozone. Und die Arbeitslosenquote sank.
Unsere westlichen Staaten...
Herzschlag zwischen Ruinen und High-Tech: Eine Reise durch Berlins Club-Geschichte
Berlin im Jahr 2026 ist eine Stadt, die ihre Vergangenheit als „Spielplatz der Anarchie“ längst hinter sich gelassen hat und dennoch versucht, deren Geist in einer Welt voller Gentrifizierung und Algorithmen zu bewahren. Wer heute durch die Tür des Zig Zag Jazz Clubs tritt oder im Loci Loft an seinem Drink nippt, atmet eine Atmosphäre ein, die ohne die wilden 70er, 80er und die Nachwendezeit nicht denkbar wäre. Doch wie weit ist der Weg vom legendären Dschungel in der Nürnberger Straße bis zu den heutigen Hotspots wirklich?
Die Ära der Exzesse: Dschungel und das West-Berlin der 80er
Wenn...
Jährlich 70.000 Euro deutsches Steuergeld für Putins „Propagandabude“ in Berlin – wird das „Russische Haus“ jetzt dichtgemacht?
Für den Berliner Psychotherapeuten Henry Lindemeier ist das „Russische Haus der Wissenschaft und Kultur“ an der Friedrichstraße nichts anderes als eine „Propagandabude“ des Kremls. Seit Russlands Präsident Wladimir Putin im Februar 2022 den Befehl zum Angriff gegen das „Bruderland“ Ukraine gab, steht Lindemeier oft vor dem Gebäude mit der üppigen Weihnachtsbeleuchtung, um gegen die Barbarei der Russen in der Ukraine zu protestieren.
Meistens hat er dann eine große gelb-blaue Fahne dabei, manchmal spielt er ukrainische Musik ab oder singt selbst...
Kein Grund zum Selbsthass – wat andere können, dat können wir oooch…
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Bekommen Sie ab und zu auf TikTok, Insta oder Facebook auch diese sympathischen Videos von lauen Sommerabenden in St. Petersburg? Da, wo die Welt noch in Ordnung ist, gut gekleidete und gekämmte jungen Menschen flanieren, lachen, tanzen und keine bösen Buben in Sicht? Sehr her, so schon, sauber und normal ist s hier bei uns in Russland – und nicht so wie bei euch im verfaulenden, sterbenden Westen.
Zugegeben, ich habe sowas inzwischen auch mit Aufnahmen angeblich aus Warschau und Budapest gesehen, und ich freue mich, wenn es da so harmonisch alles...
Tausende demonstrieren in Berlin und Köln gegen die „Kultur des Todes“und für das Leben
Der Himmel meinte es gut gestern mit den Pro-Lifern in Berlin, beim 21. „Marsch für das Leben“. Unter strahlendem Spätsommerhimmel hatten sich mehr als 3000 Menschen in der Hauptstadt der Berliner Republik versammelt, um ein Zeichen zu setzen – für das Leben und gegen eine schleichende Tendenz in unserer Gesellschaft, die Johannes Paul II. so treffend wie erschreckend als „Kultur des Todes“ bezeichnet hatte.
Alles nicht so schlimm?
Die meisten kultivierten Zeitgenossen hierzulande werden diesen Ausdruck vielleicht übertrieben finden. Ist es nicht so, dass wir in Deutschland sehr viel...
Strom-Anschlag in Berlin zeigt, wie gefährdet Deutschlands kritische Infrastruktur wirklich ist
Am Dienstag vergangener Woche haben Terroristen die Starkstromkabel an zwei Strommasten im Berliner Stadtteil Johannisthal (Bezirk Treptow-Köpenick) zerstört. Die Folge war der längst Stromausfall in Berlin seit mindestens 26 Jahren.
Betroffen waren 50.000 Haushalte, mehrere Tausend über Tage. Inzwischen funktioniert alles wieder. Es dauerte 60 Stunden, bis die Stromversorgung wiederhergestellt werden konnte.
Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) informierte das Abgeordnetenhaus über die Erkenntnisse der Ermittler, die von linksextremen Tätern aus dem Inland ausgehen. Ein öffentlich...
Trauer um Charlie Kirk auch in Berlin
In Berlin haben zwischen Freitag und Sonntagabend Hunderte Menschen vor der amerikanischen Botschaft am Pariser Platz in Berlin des vergangene Woche ermordeten christlich-konservativen Influencers Charlie Kirk gedacht. Viele stellten Kerzen auf und nutzten die Gelegenheit zu einem kurzen Gebet für die Familie Kirks.
Der 31-Jährige war am Mittwoch bei einem Auftritt als Gastredner auf dem Campus der Universität Utah Valley erschossen worden. Kirk war ein einflussreicher Vertreter der MAGA-Bewegung und wichtiger Unterstützer des US-Präsidenten Donald Trump.
Unter den Besucher der...
Wie? Begeistert von Deutschland?
Liebe Leserinnen und Leser,
es ist immer schön, Besuch von lieben Menschen zu bekommen. Zwei meiner Kinder waren über Ostern bei uns zu Besuch und über die Woche eine sehr junggebliebene Tante und gute Freundin, eine Engländerin, die in Spanien lebt und in der Welt viel herumgekommen ist.
Sie erzählte mir gestern Nachmittag bei einer Tasse venezuelanischen Kaffees (mit einem Schuss Rum drin), dass es in ihrem Freundeskreis viele Menschen gibt, die noch nie in Deutschland waren. Noch nie.
Weil sie gar nicht wahrnehmen, wie schön unser Land ist, und was es alles zu bieten hat.
Wir waren...
Heißer Trend Improtheater: Wo das Publikum entscheidet, was spontan auf der Bühne stattfindet
„Impro lebt von der Energie des Publikums“, sagt Kerstin Kramer, die gleich in zwei Improtheatern in der Hauptstadt auf der Bühne steht. Bei den Ensembles von „Ad Hoc“ und „Die Unverhofften“ tritt sie jeden Monat mehrmals auf Kleinkunstbühnen in Berlin auf. Und Improtheater haben Konjunktur In Berlin, erfreuen sich großer Nachrage des Kulturpublikums. Situativ reagieren, nicht irgendwelche Manuskripte auswendig lernen und vortragen, darum geht es.
Begonnen hat der Trend wohl 1997, als „Die Gorillas“ eine Improschule eröffneten, als Coaches in...