Schlagwort: Berlin
Im Colosseum-Filmtheater an der Schönhauser Allee in Berlin haben sich heute 5000 Menschen zur traditionellen Solidaritätsveranstaltung für die Ukraine namens „Café Kyiv“ getroffen. Wie in den beiden Vorjahren gab es ein buntes Gewimmel an Infoständen von Partnerverbänden aus der Ukraine und Deutschland, kulinarische Genüsse und zahlreiche Vorträge, Diskussionen und Filmvorführungen.
Besonders bei den 96 Diskussionsrunden mit insgesamt 300 Referenten aus dem In- und Ausland war der Andrang so groß, dass immer wieder Veranstaltungen wegen Überfüllung geschlossen werden mussten.
Veranstalter...
Warum Berlin bei Sonnenschein echt schön sein kann
Liebe Leserinnen und Leser,
geht es Ihnen auch so? Der Sonnenschein verändert stimmungsmäßig so ziemlich alles. Natürlich sind die Probleme nicht gelöst, die unser Land ohne jeden Zweifel hat, und nach den vergangenen Tagen fragt man sich, ob diese Probleme überhaupt jemals gelöst werden. Aber ich meine das ganz persönliche Empfinden.
Morgens nach dem Aufstehen schauen Sie aus dem Fenster, und der Himmel leuchtet blau. Da kommt man ganz anders in den Tag, oder?
Oder, wenn Sie auf Reisen sind…
Ich war vor vielen Jahren viermal in Moskau, innerhalb weniger Monate. Zum Jahreswechsel und dann...
Berlin: 800 Russen demonstrieren vor der russischen Botschaft gegen Putin
Gut 800 Menschen haben heute in der Berliner Innenstadt gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin und seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine demonstriert. Aufgerufen hatten russische Oppositionelle wie die Witwe des in einem Straflagers Putins verstorbenen Dissidenten Alexej Nawalny, Julia Nawalnaja, und Oppositionspolitiker wie Ilja Jaschin und Wladimir Wladimirowitsch Kara-Mursa . Der Aufzug führte vom Potsdamer Platz über den Boulevard Unter den Linden, vorbei an der russischen Botschaft bis zum Brandenburger Tor.
Die Demonstranten trugen selbstgemachte Plakate, auf denen sie...
„Berlin, Berlin“ im Admiralspalast: Ein bisschen „Nazi“ ist immer
Wenn Sie in Berlin ins Theater gehen, müssen Sie sich immer darauf einstellen, dass irgendwas mit Homo- und Transsexualität vorkommt. Das ist hier so. Klassik, bombastisch oder leichte Muse – irgendwann wird immer ein Schwuppen-Moment eingebaut. Urbanes Selbstverständnis und so, Wokistan pur. In Zeiten zunehmender AfD-Wahlerfolge, dem deutschen Kulturbetrieb ohnehin ein Graus, wird die Themenpalette nun erweitert. Um das Thema „Nazi“. Und besonders, wenn es um ein Stück geht wie gestern Abend die Premiere von „Berlin, Berlin“ im Admiralspalast an der Friedrichstraße in Berlin-Mitte.
Dessen...
„Gespenster wie wir“: Von Stefan Meetschen, der seine Vielschichtigkeit auf Papier auslebt
Im Roman „Gespenster wie wir“ greift der Schriftsteller Stefan Meetschen aktuelle Ideologien auf, die in Europa en vogue sind. Was der 55-Jährige über das Deutschland des Jahres 2024 denkt, erzählt er mir bei einer persönlichen Begegnung in der Hauptstadt.
Meetschen trägt dunkle Kleidung. Ich sitze ihm in einem Restaurant am Ludwigkirchplatz im Berliner Stadtteil Wilmersdorf gegenüber. Wir trinken Kaffee Americano. Nicht weit von hier, hat er eine Wohnung. „Eine Wohnung, aber kein Zuhause“, betont Stefan. Fast 20 Jahre lebt er in Polen, seit Jahresbeginn arbeitet er wieder als Journalist in...
Offenbarungseid einer Polizeipräsidentin: Nein, Berlin ist alles andere als sicher, Frau Slowik!
„Berlin ist so sicher wie viele andere Städte in Deutschland und sicherer als manch andere Hauptstädte Europas“, behauptet Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik in einem Interview mit der „Berliner Zeitung. Und das ist eine wirklich schlechte Nachricht für Berliner und die Besucher unserer Hauptstadt.
Denn jeder weiß, dass es zwar im Regierungsviertel recht ruhig und sicher ist, wenn nicht gerade ein Palästinenseraufzug da ist und Randale für den Frieden im Nahen und Osten veranstaltet und nebenbei die Auslöschung Israel fordert. Aber wenn Sie im Dienstwagen von einem Fahrer direkt vors...
Zu Besuch beim gar nicht so geheimen Opus Dei: Was machen die eigentlich?
In einer großen Berliner Kirche, in der letzten Juniwoche. Obwohl es ein normaler Werktag ist, findet sich zur Abendmesse eine beachtliche Gemeinde ein; die Kirche ist schließlich fast voll. Was auffällt: Die Gottesdienstbesucher sind altersmäßig bunt gemischt, mit vielen jungen Leuten; außerdem auch Menschen aus verschiedenen Kontinenten, aus Europa, Lateinamerika, Afrika, Ostasien. Viele Familien mit Kindern aller Altersstufen. Es herrscht eine fröhliche, leicht festliche Stimmung an diesem Mittwoch.
Die Einladung zur Messfeier kommt vom Berliner Zentrum des Opus Dei; Anlass ist der...
Kreuzberger Nächte: Teil 1 war erstaunlich ruhig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!
Der 1. Mai in Berlin ist auch nicht mehr das, was er mal war. Und das ist auch gut so.
Seit Jahrzehnten erlebt die deutsche Hauptstadt diese ritualisierte Gewalt, die mit „Auf zum revolutionären 1. Mai“ einst begann, dann zu einer Tradition für halbstarke jugendliche Dummköpfe wurde, die am 1. Mai abends nach Kreuzberg fuhren, um Scheiben einzuschlagen, Autos anzuzünden und vor den kalten Strahlen aus Wasserwerfer-Spritzen davonrannten.
Völlig unpolitisch, völlig sinnfrei
Ich will das nicht kleinreden, gar nicht. Denn jedes Mal gab es...
Warnung vor dem „Vergewaltigungstag“
Kennen Sie die Filmreihe „The Purge“? Die spielt in einer Zukunftsversion der USA. Um die Kriminalitätsraten und Arbeitslosenzahlen niedrig zu halten, führt die Regierung – diesbezüglich erfolgreich – eine alljährliche „Purge-Nacht“ durch, in der alle Verbrechen inklusive Mord legal sind.
Klingt ziemlich krank, finden Sie nicht?
Doch wenn Sie das extrem finden, dann schauen Sie mal, was für Fantasien an Berliner Schulen verbreitet werden!
Zum ersten Mal ist 2021 über ein TikTok-Video aufgefordert worden, am 24. April junge Frauen und Mädchen anzufassen und zu belästigen, weil diese...