Gefährliche Revolutionsromantik: Bei der 31. „Rosa-Luxemburg-Konferenz“ in Berlin wurde das Grußwort eines flüchtigen Terroristen verlesen
Es herrschte klirrende Kälte im Berliner Norden, doch der Andrang war so groß wie nie zuvor: Am 10. Januar verwandelten sich die Wilhelm-Studios in Wilhelmsruh in das Epizentrum der linksextremen Szene. Wo früher in einer Eisengießerei Metall geschmolzen wurde, trafen sich mehr als 3.700 Teilnehmer, um über Krieg, Frieden und soziale Gerechtigkeit zu debattieren.
Die Schlangen vor den Toren des Industriegeländes reichten bis zum S-Bahnhof, während im Netz weitere knapp 30.000 Genossen den Livestream der von der linksextremen Postille „Junge Welt“ organisierten Konferenz verfolgten. Das...