4 tote US-Soldaten an der litauischen Grenze zu Belarus aufgefunden

Wie wird das Weiße Haus darauf reagieren? In Litauen sind vier amerikanische Soldaten bei einer Übung ums Leben gekommen. Das teilte NATO-Generalsekretär Mark Rutte bei einem Besuch in Warschau mit. „Während ich sprach, kam die Nachricht über vier amerikanische Soldaten, die bei einem Zwischenfall in Litauen getötet wurden“, sagte Rutte vor Reportern und bekannte, dass er keine Einzelheiten kenne.
Zuvor waren die vier Soldaten als vermisst gemeldet worden. Wie die US-Botschaft in dem EU- und NATO-Land mitteilte, befanden sie sich zuletzt in Pabrade im Osten des Landes nahe der Grenze zu Putins Satellitenstaat Belarus. Es handle sich bei den Toten um Angehörige der 1. Brigade der 3. Infanteriedivision. Wann sie verschwanden, wurde nicht gesagt.
Die frühere Sowjetrepublik Litauen gehört seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Jahr 2022 zu den engagiertesten Unterstützern der Regierung in Kiew. Nach Schätzungen der NATO gab Litauen im Jahr 2024 eine Summe für die Verteidigung aus, die rund 2,85 Prozent seiner Wirtschaftsleistung entsprach. Das ist im europäischen Vergleich extrem viel. Litauen hat zudem zugesagt, die Summe zwischen 2026 und 2030 auf 5 bis 6 Prozent zu erhöhen.
Die deutsche Bundeswehr will bis 2027 eine Brigade – eine Einheit im Umfang von etwa 5000 Soldaten – dauerhaft in Litauen und damit an der Ostflanke der NATO stationieren.
In den baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen ist die militärische Anspannung seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine erheblich gestiegen. Schon nach der völkerrechtswidrigen Annexion der Krim durch Russland hat die bundeswehr ein Kontingent von 450 Soldaten als Teil einer multinationalen Truppe in Litauen.
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Klaus Kelle, Chefredakteur