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Besuch bei den konservativen „Galliern“ von Mittelhessen

„Herr Kelle, ich hätte Ihnen noch stundenlang zuhören können…“

Liebe Leserinnen und Leser,

das hat lange keine Frau mehr zu mir gesagt. Die Dame in der Schlange am Buffet in der Stadthalle Wetzlar sprach mich einfach an, als ich mich mit meinem leeren weißen Porzellanteller zum Roastbeef vorarbeitete. Und das Kompliment war wirklich unerwartet und sehr herzlich. Vorher hatte ich in der Stadthalle von Wetzlar die Festrede zum 40-jährigen Bestehen des „Wetzlar-Kurier“ gehalten, einer Anzeigenzeitung, die seit Jahrzehnten die linke Blase in der ehemaligen Reichsstadt im Lahn-Dill-Kreis an den Rand des Wahnsinns treibt.

Politisch unkorrekt, islamkritisch, Gender-ablehnend und dabei ökonomisch erfolgreich. Selbst miese Hetzkampagnen, selbst Unterschriftensammlungen, die an die Anzeigenkunden geschickt wurden, können dieser unabhängigen Zeitung mit 110.000 Auflage nicht schaden. Herausgeber ist Hans-Jürgen Irmer, ein konservatives CDU-Urgestein, der diesen traditionellen SPD-Wahlkreis mehrfach direkt gewinnen konnte und erst im Landtag und später dann im deutschen Bundestag saß. Auch weil er sich nie auf die linke Medienblase hier verlässt, sondern erfolgreich sein eigenes Ding macht.

Ich brauchte keine fünf Sekunden, um seine Einladung am Telefon anzunehmen, die Festrede über den real existierenden Journalismus in Deutschland zu halten. Neben dem Rednerpult die Deutschland-Fahne, daneben eine Ukraine-Fahne. Für mich war es wie ein Familientreffen, obwohl ich noch nie in Wetzlar gewesen bin, aber die Art von Menschen, die ich hier traf, war vor Jahrzehnten der Grund dafür, mich der CDU anzuschließen. Bevor Frau Merkel kam und alles kaputtmachte.

So ein schöner Abend unter Freunden, viele nette Menschen kennengelernt, herzlich geplaudert mit Hans-Jürgen Irmer und seiner wunderbaren Frau Angela bei einem Gläschen Rotwein (Primitivo), und jetzt hocke ich auf dem Hotelzimmer 416 und grüße Sie alle sehr herzlich. Schlafen Sie gut, genießen Sie den Sonntag!

Ich muss um 6 Uhr raus, 6.30 Uhr Frühstück, 7 Uhr Abfahrt, 9 Uhr Heilige Messe mit meinen Brüdern vom Tempelritterorden im Kloster Maria Laach. Und dann nach Hause…Wie freue ich mich auf mein Feierabendbier nachher auf dem heimischen Sofa…

Ihr Klaus Kelle

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Klaus Kelle, Chefredakteur