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Danke für Klartext, Herbert Reul!

KLAUS KELLE

Liebe Leserinnen und Leser,

NRWs Innenminister Herbert Reul ist für mich der beste Innenminister, den es derzeit gibt. Über Nancy Faeser müssen wir in diesem Zusammenhang nicht reden. Wenn es um Innere Sicherheit geht, ist diese SPD-Dame nicht satisfaktionsfähig. Aber bei den Landesregierungen sticht Reul heraus, weil er Klartext redet. Ich hoffe, es schadet ihm nicht, dass ich ihn öffentlich lobe als Rechtspopulist.

Ich habe Herbert Reul als Generalsekretär der nordrhein-westfälischen CDU kennengelernt, nachdem ich 2004 von BILD nach Düsseldorf versetzt wurde, um mich um die Landespolitik und die Kandidatur von Jürgen Rüttgers als Ministerpräsident zu kümmern. Ein kerniger Typ, der Kampagne konnte, der einen klaren Kurs hatte und auch noch wusste, dass Konservativ für Wahlerfolge der Union eminent wichtig ist. Der in seinem Büro eine Karte aller NRW-Wahlkreise hatte von der vorherigen Landtagswahl (alles rot) und von seiner aktuellen (alles schwarz).

Und dann später als Innenminister im Kabinett Wüst durfte er gern öffentlichkeitswirksam vorgehen – gegen Rocker, gegen Araberclans und, na klar, gegen Rechte. Reul schaute nicht nur zu, er tat was. Er versuchte zumindest, Großfamilien und Verbrecher aller Art unter Druck zu halten. Ich habe Freunde, die in NRW bei der Polizei arbeiten. Sie alle sind unisono begeistert von Herbert Reul, der ihnen immer wieder das Gefühl vermittelt, dass sie sich politisch auf ihn immer 100 Prozent verlassen können.

Nun ist Reul in der Palaverbude von Markus Lanz im ZDF der Kragen geplatzt

Als eine „Migrationsexpertin“ – was für ein Beruf, oder? – namens Souad Lamroubal beklagte, dass in der polizeilichen Kriminalitätsstatistik zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen unterschieden werde, lief der CDU-Politiker zu Hochform auf.

„Dadurch, dass man nicht darüber redet und aus lauter Furcht, man könnte irgendeinen falsch verletzen, (…) wird es immer schlimmer. Ich habe für mich eine Konsequenz gezogen: Ich spreche es jetzt an – mit dem Risiko, dass man auch Menschen stigmatisiert, die gar nicht betroffen sind.“

Endlich, endlich, endlich möchte man rufen und auf die Knie sinken. Denn natürlich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen dem steilen Anstieg der Gewaltkriminalität und einem Teil unserer Gäste aus aller Welt. In Deutschland gibt es inzwischen Verbrechen, die es früher nicht gab, begangen von Menschen aus dieser Migrantenszene. Gruppenvergewaltigungen, 600 wurden 2023 registriert. Oder Tatwaffen, inzwischen gibt es wieder Machetenangriffe. Machete – ein Waffe, die es jahrzehntelang in Deutschland nicht gab, und die üblicherweise nicht von Schwaben genutzt wird.

Natürlich wollen wir auch nicht nur in Lobhudelei für Reul verfallen. Dass hier etwas gewaltig schief läuft mit Merkels Flüchtlingspolitik war spätestens in der Kölner Silvesternacht 2015 für jeden sichtbar. Aber das politische Establishment wollte das nicht hören und sehen. Sie huldigten mit Klatschorgien ihrer Kanzlerin auf Parteitagen, die vor Gericht gestellt gehörte für das, was sie unserem Land und seinen Bürgern angetan hat. Die ganze CDU-Führung hat in den Jahren 2016, 2017 und in Teilen bis heute versagt beim Thema Migration. Jetzt wird rhetorisch zumindest klare Kante gezeigt.

Passen Sie auf sich auf!

Ihr Klaus Kelle

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Klaus Kelle, Chefredakteur