Kontrolle der Geheimdienste: Tür weiter zu für AfD und Linke
Der Bundestag hat mit großer Mehrheit erneut abgelehnt, Abgeordnete der AfD- und der Linke-Fraktion in das Parlamentarische Kontrollgremium zur Kontrolle der Nachrichtendienste aufzunehmen. In Zeiten massiver russischer Drohungen gegen Deutschland sieht die Mehrheit des Parlaments bei diesen beiden Parteien nicht die Gewähr, dass sie Geheimhaltung wahren. Die AfD-Abgeordneten Martin Hess und Gerold Otten sowie die Linken-Abgeordnete Clara Bünger verfehlten die erforderliche Mehrheit. Damit ist der Grünen-Abgeordnete Konstantin von Notz weiter einziger Vertreter der Opposition in dem wichtigen Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) verblieben.
Von 598 abgegebenen Stimmen entfielen auf den AfD-Abgeordneten Hess 162 Ja-Stimmen, 419 Nein-Stimmen, sieben Enthaltungen und zehn ungültige Stimmen. Auf seinen Fraktionskollegen Gerold Otten entfielen 167 Ja-Stimmen, 406 Nein-Stimmen, zwölf Enthaltungen und 13 ungültige Stimmen. Für die Linken-Abgeordnete Clara Bünger stimmten 250 Abgeordnete bei 305 Nein-Stimmen, 31 Enthaltungen und zwölf ungültigen Stimmen.
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