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Bahnhöfe und Flughäfen? Vergessen Sie’s!
Das Winterwetter führt Deutschland am Wochenende in einen meteorologischen Ausnahmezustands, der unser Land in zwei  gefährliche Wetterzonen spalten wird. Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) warnen für den 10. und 11. Januar vor einer sogenannten „Grenzwetterlage“ von ungewöhnlicher Intensität, bei der arktische Polarluft aus dem Nordosten auf feucht-milde Atlantikluft aus dem Südwesten prallt. Diese Luftmassen werden in weiten Teilen Deutschlands zu massivem Schneechaos und lebensgefährlicher Glätte auf den Straßen führen.
Bereits am Freitag kündigt sich die Wetterwende durch massiv auffrischenden Wind an, der im Nordosten Sturmstärke erreicht. Während es in den vergangenen Tagen in Berlin und Brandenburg noch vergleichsweise ruhig blieb, schiebt sich nun ein Kältekeil aus Sibirien (die Russen wieder!) über die Ostsee, der die Temperaturen am Samstag im Osten Deutschlands auf Werte zwischen minus 10 und minus 15 Grad abstürzen lässt.  Rohre könnten platzen, und der Frost dringt dann tief in den Boden ein, was besonders für die Landwirtschaft zum großen Problem werden dürfte.
Viel gefährlicher als der reine Frost wird dann aber der Niederschlagsfront, der am Samstagmorgen den Westen und Südwesten erreicht. Dann trifft Regen auf den gefrorenen Boden und verwandelt Straßen und Gehwege binnen Minuten in spiegelglatte Flächen. Dieser Eisregen ist besonders tückisch, da er oft erst beim Aufprall auf den Boden gefriert und einen zentimeterdicken Panzer aus Klareis bildet. Autofahrer im Schwarzwald, in der Eifel und am Main müssen sich auf extremste Glätte einstellen. Die Behörden raten dringend dazu, nicht notwendige Fahrten am Samstag und Sonntag zu unterlassen, da selbst Winterreifen auf diesem Eisfilm keine Haftung mehr bieten.
Im Norden und Osten hingegen wird der Niederschlag konsequent als Schnee fallen, und das in gewaltigen Mengen. Prognosen rechnen mit 20 bis 30 Zentimetern Neuschnee innerhalb weniger Stunden. Da der Schneefall von stürmischen Ostwinden begleitet wird, kommt es zu massiven Schneeverwehungen. Auf Autobahnen wie der A20 oder der A2 können diese Verwehungen meterhoch anwachsen und Fahrbahnen unpassierbar machen. .
Der Schienenverkehr der Deutschen Bahn stellt sich bereits auf weitreichende Einschränkungen ein. Die Kombination aus Vereisung der Oberleitungen im Süden und Schneeverwehungen in den Weichen des Nordens lässt befürchten, dass der Fernverkehr zwischen den großen Metropolen empfindlich gestört wird. Auch an den Flughäfen in Frankfurt und München müssen Reisende mit massiven Verspätungen oder Annullierungen rechnen, da die Enteisung der Maschinen bei anhaltendem Eisregen an ihre Kapazitätsgrenzen stößt.
Die Behörden erwarten, dass das Chaos mindestens bis Montagvormittag anhält, bevor sich die Wetterfronten etwas beruhigen. Dennoch bleibt Deutschland im Griff des Winters: Eine nennenswerte Milderung ist nach jetzigem Stand erst Mitte Januar in Sicht, sodass die gebildeten Eisschichten und Schneemassen für geraume Zeit bestehen bleiben und den Alltag weiter erschweren werden.
Über die schöpferische Kraft des Fabulierens
Wer Katerina Poladjan liest, muss sich auf das Ungefähre einlassen können. Die 1971 in Moskau geborene und in Deutschland aufgewachsene Autorin hat sich über Jahre hinweg den Ruf einer literarischen Präzisionskünstlerin erarbeitet, die das Große im Kleinen findet. In ihrem neuesten Roman „Goldstrand“, erschienen im Frühjahr 2025, perfektioniert sie diese Kunst der Andeutung.
Poladjan, die spätestens seit ihrem Erfolg mit „Zukunftsmusik“ als eine der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gilt, führt uns dieses Mal an die bulgarische Schwarzmeerküste – doch dieser Ort ist weniger ein geografisches Ziel als vielmehr ein Zustand ihrer Seele.
Der Roman entfaltet sich als ein flimmerndes Mosaik der Erinnerungen, das im Kopf des alternden italienischen Filmregisseurs Eli Gestalt annimmt.
Während er in Rom auf der Couch seiner Psychoanalytikerin liegt, spult er das Material seines Lebens ab, als wäre es ein ungeschnittener Film. Poladjan webt daraus eine Familiensaga, die das 20. Jahrhundert in all seiner Zerrissenheit spiegelt: von der Flucht aus Odessa im Jahr 1922 über die faschistischen Verstrickungen der italienischen Verwandtschaft bis hin zu jener schicksalhaften Brigade-Reise von Elis Mutter Francesca an den bulgarischen Goldstrand in den 1950er-Jahren.
Was diesen Roman so bestechend macht, ist die Leichtigkeit, mit der Poladjan zwischen den Zeiten gleitet.
Sie beherrscht das Handwerk der literarischen Überblendung so virtuos wie ihr Protagonist das filmische. Der Goldstrand ist dabei das flirrende Zentrum – ein Ort der Verheißung, an dem Eli zwischen Sozialismus und Sehnsucht gezeugt wurde und wo er später, als kleiner Junge an der Hand seines Vaters, nach der verschwundenen Tante Vera suchte.
Poladjans Werk ist ein Triumph der Verdichtung
Auf kaum mehr als 160 Seiten gelingt Poladjan etwas, wofür andere Autoren hunderte Seiten benötigen – sie macht die Geschichte Europas fühlbar, ohne je belehrend zu wirken. Ihr Stil ist geprägt von einer heiteren Melancholie; sie schreibt Sätze, die wie flache Kiesel über das Wasser springen, bevor sie tief unter der Oberfläche versinken. Dabei lässt sie bewusst Leerstellen, die der Leser selbst füllen muss. Wer nach einer harten, chronologischen Handlung sucht, mag sich in diesem assoziativen Strom bisweilen verlieren, doch genau darin liegt der Reiz: „Goldstrand“ ist ein Buch über die Unzuverlässigkeit der Erinnerung und die schöpferische Kraft des Fabulierens.
Katerina Poladjan beweist mit „Goldstrand“ erneut, dass sie eine Meisterin der Atmosphäre ist. Sie zeichnet das Bild einer Familie, die über Kontinente und Ideologien hinweg zerstreut ist und doch durch ein gemeinsames Rauschen verbunden bleibt – das Rauschen des Meeres und der eigenen Legenden. Es ist ein kluger, zarter und zutiefst europäischer Roman, der zeigt, dass Heimat oft nur aus den Geschichten besteht, die wir uns selbst über sie erzählen.
Verbündete in einer Zeit voller falscher Freundschaften
Ich traf ihn erstmals in 1979 zur Präsentation seines ersten Albums. Wir verstanden uns auf Anhieb, war ich doch (lt. Chris) eine „sehr angenehme Ausnahme von den sonstigen deutschen Radiobeamten…“. Das und die Tatsache, dass ich gern nachmittags zum Interview Gin-Tonic bestellte, machte uns irgendwie zu „Partners in Crime“. Was dann folgte war kein Interview, sondern das durchaus hilarische Zwiegespräch gleichgesinnter Geister, was 3 Stunden andauerte. Chris erzählte mir, wie es zu dem merkwürdigen Albumtitel „Whatever happened to Benni Santini“ kam; die Plattenfirma meinte, dass man mit einem Namen wie Chris Rea keine Karriere machen könnte und schlug ihm als Künstlernamen „Benni Santini“ vor. Mittlerweile waren wir bei Gin-Tonic Nummer 4 angelangt und lachten uns scheckig als Chris erzählte, wie er dem Plattenboss in seinem feudalen Büro den Mittelfinger gezeigt hatte und auf seinen Namen und allerdings den Titel für das Album bestand. Ein Pirat, der Mann. So herrlich normal. So total ohne Allüren. So trafen wir uns zu jedem neuen Album, und jedes Mal, wenn er in Berlin war, kam er zu mir in meine Sendung. Und immer wurde viel und gut gegessen und noch besser getrunken. 1984 war er auf Tour in Deutschland, und an dem Tag, an dem das Konzert war, hatte ich meine Nachtsendung „Nachtwache“, die um 2:30 morgens begann. Die Tante von der Plattenfirma hatte schon bestätigt, dass Chris unbedingt in die Sendung kommen wollte. Also schlugen wir die Zeit zwischen Konzertende und Sendungsbeginn bei meinem Freund Hacki in der „Zwiwwel“ tot. Bei herrlichem Essen, Rotwein und dann später beim Nikolashka (die Kenner wissen, was ich meine). Als wir um 2 Uhr 10 dann von der „Zwiwwel“ äußerst druckbetankt mit 12 Nikolashka uffn Kessel mit Mike Dee und der Plattentante zum RIAS wankten, folgte uns Hacki noch schnell mit ner Flasche Martell Cordon Bleu. Lange Rede kurzer Sinn, die Sendung war eine Meisterleistung der Selbstbeherrschung aller Protagonisten, obwohl ich zweimal im Verlauf derselben geweckt werden musste (reanimiert passt wohl besser) weil ich weggeschlummert war. Ich Herzchen! Wir waren jung und brauchten kein Geld! Chris verabschiedete sich kichernd mit den kryptischen Worten „Niki, Niki, Niki“ ins Hotel. So trafen wir uns mindestens einmal im Jahr und redeten über viel, nur kein PR-Gedöns über die neue Platte. Wir waren beide große Ferrari-Fans, und Chris war einer der wenigen Menschen, die den fantastischen Jazz-Flötisten Yuseff Lateef kannte und wie ich wertschätzte. Später dann ging es ihm schlechter, besiegter Krebs und eine trotzdem fragile Gesundheit zwangen uns dann, unsere Gelage bei O-Saft und Ginger Ale abzuhalten. Wir waren nicht wirklich Freunde, wir waren aber Verbündete; in einer Welt voll falscher Freundschaften und Ja-Sagern riefen wir lieber ab und zu „Niki!“. Ich bin sehr, sehr traurig dass er gehen mußte. Vielleicht aber ist es besser so. Er war ein guter Mensch, ein feiner Kerl, ein grosser Künstler. Ruhe sanft, Rea!
Der mutige Kampf des Herrn Lindemeier
Für den Berliner Psychotherapeuten Henry Lindemeier ist das „Russische Haus der Wissenschaft und Kultur“ an der Friedrichstraße nichts anderes als eine „Propagandabude“ des Kremls. Seit Russlands Präsident Wladimir Putin im Februar 2022 den Befehl zum Angriff gegen das „Bruderland“ Ukraine gab, steht Lindemeier oft vor dem Gebäude mit der üppigen Weihnachtsbeleuchtung, um gegen die Barbarei der Russen in der Ukraine zu protestieren. Meistens hat er dann eine große gelb-blaue Fahne dabei, manchmal spielt er ukrainische Musik ab oder singt selbst ukrainische Volkslieder, um die Passanten daran zu erinnern, dass sich Russland an diesem Ort als Kulturnation präsentiert, während es innen und außen aggressiv imperiale Ziele verfolgt. Kulturvolk? Ja, sind sie. Aber von einer Zivilisation hat sich das Land unter Putin schon lange verabschiedet. Lindemeier kritisiert nicht nur die Existenz dieser russischen Propaganda-Zentrale in der deutschen Hauptstadt, besonders stört ihn, dass das Haus vom deutschen Steuerzahler alimentiert wird. Immer wieder rückt die Polizei an, um seine Musikanlage abzustellen oder Platzverweise auszusprechen. Berichten zufolge kam es im Umfeld seiner Mahnwachen auch schon zu heftigen Beleidigungen und vereinzelten Handgemengen mit Besuchern des Hauses. Doch nun kommt Bewegung in die Sache „Das ist ein politisches Instrument Russlands, das dreist die Sanktionen umgeht und unverzüglich geschlossen werden muss“, sagte zum Beispiel der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter im Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“. Das „Russische Haus“ sei ein verlängerter Arm Putins in Berlin und ein „Umschlagplatz für Desinformation„. Der Bundestagsabgeordnete Robin Wagener von den Grünen sagt: „Es kann nicht sein, dass diese Propagandabude auch noch Geld von uns bekommt und die Russen von dort ihren Informationskrieg gegen uns führen.“ Wagener appelliert an Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU), nicht „tatenlos zuschauen, wie Russland unsere deutschen Wissenschaftler als Terroristen brandmarkt und gleichzeitig das ‚Russische Haus‘ finanzieren“ Betreiber des Zentrums ist eine staatliche russische Agentur Rossotrudnitschestwo, die seit Juli 2022 auf der Sanktionsliste der EU steht. Ein deutsch-russisches Abkommen aus dem Jahr 2011 regelt den Status des „Russischen Hauses“ und den des Goethe-Instituts in Moskau. 70.000 Euro Grundsteuer zahlt das Auswärtige Amt für den massigen Komplex in der Friedrichstraße. Trotz der Sanktionen wegen des Krieges gebe es in dem Haus weiterhin Veranstaltungen mit Eintrittskarten sowie Wohnungsvermietungen. Das Russische Haus behauptet auf Journalisten-Anfrage, es sei lediglich „eine kulturelle Institution“. Und der Grünen-Politiker Wagener warnt, würde die Bundesrepublik gegen das „Russische Haus“ vorgehen, könnte Moskau das Goethe-Institut in Moskau schließen. Das sei allerdings das kleinere Übel. „Die spucken auf den Vertrag und wir klammern uns an die Illusion eines kulturellen Austausches.“
Als am 12. Dezember 1915 die Hebamme und Hobby-Politikerin Dolly Sinatra und ihr Mann Martin in Hoboken, New Jersey, ihr erstes und einziges Kind bekamen, tauften sie es auf die Namen Francis Albert. Sie dürften damals wohl kaum gehofft haben, dass Ihr Sohn einmal zu dem grössten amerikanischen Sängern des 20sten Jahrhunderts werden würde. Als ich im Jahr 1963 mit 11 Jahren zum ersten Mal im Plattenladen in Zandvoort in Holland eine Sinatra-LP im Schaufenster sah, war ich sofort fasziniert. Ich war infiziert mit der Sinatra-Pest, die mich bis heute nicht losgelassen hat. Sein Timing…
Disziplin und Kameradschaft gepriesen
Heute vor 84 Jahren startete in Hitler-Deutschland der Film „Quax, der Bruchpilot“, ein Streifen, der weit mehr als eine harmlose Komödie aus der Ära des Schwarz-Weiß-Films werden sollte. Denn „Quax“  gilt bis heute als das Paradebeispiel für die subtile Propagandastrategie der  Nazi-Machthaber…
Am 14. September dieses Jahres wäre Amy Winehouse 42 Jahre alt geworden. Vor 14 Jahren wurde auch ihre letzte Aufnahme, ein Duett mit dem grossen Tony Bennett, veröffentlicht. Eine Kommerzmaschinerie setzt sich in Gang. Es gibt kein sichereres Einkommen als die letzten Hits von verstorb…

UZOH wird der neue Star am deutschen Musicla-Himmel
Eine rauschende Premiere – diese Formulierung liest man oft, wenn eine neue Bühnenshow irgendwo startet. Aber gestern Abend bei der Premiere von „Ghost – Nachricht von Sam“ im BlueMax Theater am Marlene-Dietrich-Platz traf diese Beschreibung zu wie selten. Denn es war eine wirklich rauschende Premiere, die 600 Gäste im umgebauten Theater, wo über Jahre vorher die „Blue Man Group“ Dauergast war, feiern durften. Ghost – Nachricht von Sam“ – war da nicht mal was? Ja, da war mal was. Ein Hollywood-Blockbuster, der 1990 zu einem der erfolgreichsten Filme weltweit (neben „Pretty Woman“) wurde…
Über die schöpferische Kraft des Fabulierens
Wer Katerina Poladjan liest, muss sich auf das Ungefähre einlassen können. Die 1971 in Moskau geborene und in Deutschland aufgewachsene Autorin hat sich über Jahre hinweg den Ruf einer literarischen Präzisionskünstlerin erarbeitet, die das Große im Kleinen findet. In ihrem neuesten Roman „Goldstrand“, erschienen im Frühjahr 2025, perfektioniert sie diese Kunst der Andeutung. Poladjan, die spätestens seit ihrem Erfolg mit „Zukunftsmusik“ als eine der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gilt, führt uns dieses Mal an die bulgarische Schwarzmeerküste – doch dieser Ort…

Dieser Fluss begeistert mit seiner Wildheit
Die Isel ist wild und ungezähmt und bahnt sich ihren Weg ungehindert ins Tal. Wer ihren Flusslauf erkunden möchte, kann dies auf einem Weitwanderweg tun. Der Iseltrail bietet nicht nur eine Reise durch unterschiedliche Vegetationszonen, sondern auch durch die Zeit. Sie ist schon immer da – jedenfalls seit tausenden von Jahren. Hat die Landschaft im Laufe der Zeit geprägt, mit Schluchten, Felsen und glatten Sandbänken. Die Isel, der letzte frei fließende Gletscherfluss Österreichs, wird aus der Gletscherzunge am Umbalkees geboren – inmitten einer arktischen Landschaft im Nationalpark Hohe T…

Waren das noch Zeiten, als Haie und andere Raubfische die größten Feinde von Meeresschildkröten, Delfinen und Seevögeln waren. Heute geht die größte Gefahr für die Meerestierarten von Polypropylen, Polyethylen und Polyurethan aus…  70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Aber in…
Orangerot tanzt die Flamme in den nächtlichen Sternenhimmel. Eine weitere Fackel wird angezündet, dann noch eine. Sie alle erhellen den eisigen Weg im Naturschutzgebiet am Zeller See und wollen den Sternen wohl Konkurrenz machen. Der große Wagen liegt auf der Seite – seine sieben Sterne sind so nah…
Waren das noch Zeiten, als Haie und andere Raubfische die größten Feinde von Meeresschildkröten, Delfinen und Seevögeln waren. Heute geht die größte Gefahr für die Meerestierarten von Polypropylen, Polyethylen und Polyurethan aus…  70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Aber in…
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Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr
Bei allen anprangerungswürdigen Themen und allem Wahnsinn, über den es so jeden Tag zu schreiben gibt, möchte ich diesen Beitrag nutzen, um einem kleinen Ort im Brandenburgischen nahe der Stadt Luckau in den Fokus der weiten Welt zu rücken. Nicht unähnlich dem kleinen gallischen Dorf aus den Asteri…

Von unserer Unfähigkeit, das eigene Land hochleben zu lassen
Vor dem Bürgeramt bei uns im Ort hängt am Morgen schlaff eine schwarz-rot-goldene Fahne am Mast. Beim Nachrichtenüberblick in der Frühe erfahre ich, dass Russland in der Nacht 100 ukrainische Drohnen abgeschossen haben will. Das „Marburg-Virus“ wurde in Hamburg doch nicht gefunden, und die pro-…
Es wird auch geheiratet auf dem Festival
WEEZE – Am Niederrhein hat das ausverkaufte «Parookaville»-Festival stattgefunden. Bis einschließlich Sonntag werden in Weeze an der deutsch-niederländischen Grenze täglich 75.000 Menschen erwartet. Insgesamt wurden 225.000 Tickets verkauft. Auf zehn Bühnen treten 300 DJs und Musiker aus dem Spektr…
Friedensdemo statt Rosenmontagszug 2022
von PETRA ALBERS & JONAS-ERIK SCHMIDT KÖLN – Leon hat sich aufmunitioniert. Zwei Patronengürtel kreuzen sich auf seiner Brust, dazu trägt er Flecktarn-Klamotten – in dem braun-beige-grünen Muster, in das sich Soldaten hüllen. Wenn man genauer hinschaut, sieht man allerdings, dass in den Gür…

«Alles im Kopf»
von CHRISTOPH DRIESSEN BERGISCH GLADBACH – Die alte Standuhr neben Helmut Rellergerds Schreibtisch zeigt rund um die Uhr Punkt Zwölf an – Mitternacht, Geisterstunde! Es ist die passende Inspiration für den Erfinder von Geisterjäger John Sinclair. Dessen erstes Abenteuer, «Die Nacht des Hexers»…
Friedensdemo statt Rosenmontagszug 2022
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