Das Desaster im Sumpf: Vor 65 Jahren scheiterte die Invasion in der kubanischen „Schweinebucht“
Die Invasoren hatten von Anfang an keine Chance. Als die Schiffe der „Brigade 2506“ in der Nacht zum 17. April 1961 auf die Küste Kubas zusteuerten, wartete man bereits auf sie. Und überhaupt, aus heutiger Sicht: Die Vorstellung, man könne mit einer kleinen Gruppe Exilkubaner – und dann noch ohne Luftunterstützung – das sozialistische Castro-Regime stürzen, dürfte als eine der größten Fehleinschätzungen in die Militärgeschichte eingehen.
Denn schon im Oktober 1960 war Havannas Militärführung bekannt, dass in Guatemala und Nicaragua unter Anleitung des US-Geheimdienstes CIA...