FDP am Boden: „Stracki“ geht auf den Kanzler los
Die FDP ist sauer auf den einstigen Liebslingspartner CDU. Nachdem deren Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz gestern in Berlin vor der Presse sagte, „die FDP ist nun seit gestern endgültig sozusagen von der politischen Bühne in Deutschland verschwunden“, keilte FDP-Präsidiumsmitglied Marie-Agnes Strack-Zimmermann heute deftig zurück. Strack-Zimmermann gegenüber der Rheinischen Post: „Ich bin immer wieder überrascht, wie tief jemand sinken kann – und das als Bundeskanzler, dessen Partei sogar das C im Namen trägt.“
Merz trete „auf jemanden ein, der zugegebenermaßen gerade große Probleme hat“. Die FDP war am Sonntag in ihrer einstigen Hochburg Baden-Württemberg mit nur 4,4 Prozent der Zweitstimmen erstmal aus dem Landtag geflogen. Vier Prozent für die FDP seien „vier Prozent zu wenig für die CDU“, hatte Merz auch noch gesagt.
Strack-Zimmermann: „Es ist wie bei den Rittern: Wenn in der eigenen Burg die Pest tobt, greift man die Burg des Nachbarn an, um von seinem eigenen Unvermögen abzulenken.“
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