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Massenansturm auf Ceuta: Warum Sozialisten nichts aus der Vergangenheit lernen

RED
Ansturm marokanischer Flüchtluinge auf Ceuta.

Die Bilder, die uns aus der spanischen Exklave Ceuta in den vergangenen Stunden erreichten, sind erschreckend. Offiziellen spanischen Angaben zufolge sind 60.000 Migranten aus Marokko, vornehmlich schwimmend, in die spanische Exklave gelangt – das entspricht 70 Prozent der Bevölkerung dort. Und da die Videos im Internet auch Ausschreitungen und brutale Gewalt, Steinwürfe auf Polizeifahrzeuge zeigen, drängt sich auch dieses Mal wieder der Begriff einer „Invasion“ auf.

Aber nein, es ist keine Invasion im militärischen Sinne, es ist europäisches und besonders spanisches Versagen, denn so etwas passiert nicht zum ersten Mal.

Doch die sozialistische Regierung von Pedro Sánchez hat nichts gelernt und offenbar nichts begriffen. Europa bleibt nur dann weltoffenes, frei und wohlhabend, wenn es seine Außengrenzen konsequent schützt. Und man weiß nicht, ob es der Unwillen der politischen Kaste oder die Unfähigkeit von Frontex sind, die solche verstörenden Aufmärsche immer wieder möglich machen.

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Immerhin: Das spanische Innenministerium teilte heute mit, dass 25.000 der 60.000 Migranten von Freitagmorgen bis Freitagmittag inzwischen wieder nach Marokko zurückgekehrt seien – 150 pro Minute.

Wenn das Desaster da ist, verstehen sich auch Sozialisten als populistische Lautsprecher.

„Das, was geschehen ist, war ein Angriff, eine Verletzung der territorialen Integrität Spaniens“, sagte Sánchez bei seinem Besuch vor Ort in Ceuta. „Die spanische Regierung steht an der Seite der Stadt Ceuta“, fügte er hinzu. Na klar, was soll er sonst sagen.

Aber man hätte das verhindern können

Der Ansturm auf Ceuta innerhalb von Tagen sei laut Sánchez auf Gerüchte zurückzuführen, die von der Schleusermafia verbreitet wurden. „Aus unseren Gesprächen mit den marokkanischen Behörden geht hervor, dass die Schleusermafia ein für sie vorteilhaftes Verständnis eines Urteils des Obersten Gerichtshofs verbreitet hat“, sagte er. Diese Auslegung habe sich „in den letzten Stunden wie ein Lauffeuer verbreitet“.

Sánchez bezog sich auf ein Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs von Anfang dieses Monats, wonach die sofortige Rückführung von Migranten, die die Grenze illegal überqueren, nicht für diejenigen gilt, die auf dem Seeweg ankommen. Und so schwammen sie halt los… 34 Menschen starben auf dem Weg.

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Klaus Kelle, Chefredakteur