Die nächste Lüge: Kai Wegner (CDU) in Berlin im freien Fall
Berlins (Noch-) Regierender Bürgermeister
Je näher die Abgeordnetenhauswahl in Berlin rückt, umso mehr wird über Tricks und Täuschungen des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) bekannt, der im September wiedergewählt werden möchte.
„Vor 12:45 Uhr“ habe Wegner am 3. Januar „kein Telefonat geführt“, gab jetzt die Senatskanzlei auf Anfrage des „Tagesspiegels“ zu. Wegner hatte Anfang Januar beim desaströsen Stromausfall im Berliner Südwesten, bei dem 45.000 Haushalte, 2.200 Gewerbebetriebe und 100.000 Menschen direkt betroffen waren, die Öffentlichkeit nicht nur über sein Tennisspiel am ersten Tag nach dem linksradikalen Terroranschlag getäuscht. Auch Wegners Aussage, er habe an dem Vormittag unablässig mit Behörden telefoniert, um die Hilfe für die Menschen zu organisieren, entspricht nicht der Wahrheit.
Der „Tagesspiegel“ musste erst vor dem Verwaltungsgericht erstreiten, dass der Senat die Öffentlichkeit über Details informieren muss.
Die Senatskanzlei räumt nun „Fehler in der Kommunikation“ ein. In aktuellen Umfragen rangiert die bisherige Regierungspartei nur noch auf Platz 4 bei den Wählern.
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Klaus Kelle, Chefredakteur