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Schlagwort: Boris Reitschuster

Soll man wirklich aufhören, wenn es am schönsten ist?

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, alles hat seine Zeit, sagt man ja immer so schön, wenn man mit irgendwas aufhören will oder muss, was einem liebgeworden ist. Nach dem Desaster der FDP bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz hatten nicht wenige Liberale darauf gehofft, dass Christian Lindner zurückkomme und seiner Partei, deren Totenglöckchen schon länger und immer lauter schlägt, noch einmal in die Spur zu helfen. Doch daraus wird nichts. In der ARD äußerte sich Lindner gestern in der Sendung „Hart aber fair“ wie folgt: „Die Wahrscheinlichkeit, dass ich...

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Verlassen wir die Blase und suchen neue Abenteuer da draußen!

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Mein wirklich sehr geschätzter Freund und Kollege Boris Reitschuster tritt kürzer – einige von Ihnen werden das sicher mitbekommen haben. In einem Beitrag vor vier Tagen informiert er seine zahlreichen Leser, dass er seine Seite zurückbauen werde und auf Tagesaktualität und die Kommentarfunktion ab sofort verzichtet, weil die unglaublich viel Arbeit macht. Boris schreibt: „Das Hamsterrad, der 18-Stunden-Tag, all das hatte einen hohen Preis …“ Nun gäbe es immer wieder neue tagsaktuelle Portale in unseren Milieus, was ihm endlich die Möglichkeit...

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Fremd im eigenen Land – kennen Sie dieses Gefühl auch?

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, der einzige Grund, warum sie bei der Ankunft am Krefelder Hauptbahnhof nicht automatisch denken, sie seien versehentlich nach Marrakesch durchgefahren, ist, dass sich zwischen all den zahlreichen nordafrikanischen Gästen unseres Landes auch Osteuropäer und Menschen mit irgendeinem arabischen Hintergrund gemischt haben. Jedenfalls, wenn sie hier ankommen und aus dem ICE aussteigen, den Bahnsteig entlanglaufen, durch die Bahnhofshalle zum Ausgang gehen – ich schwöre es – ich habe keinen Menschen Deutsch sprechen hören. Nicht einen einzigen. Heute...

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Medien und Journalismus: Viele wollen nur noch das wissen, was ihnen in den Kram passt

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! „Warum veröffentlichen Sie einen Beitrag mit Aussagen vom Bundesgesundheitsministr Karl Lauterbach“, schrieb mir während der Corona-Zeit einmal eine empörte Leserin. Ich antwortete: „Weil er Bundesgesundheitsminister ist und etwas zur aktuellen Corona-Lage gesagt hat.“ Ich finde, die Bevölkerung, die das interessiert – also nahezu alle – sollten das lesen dürfen, unabhängig davon, ob Lauterbach auch Unsinn geredet und falsche Maßnahmen ergriffen hat. Ganz falsche sogar, und SPD-Politiker ist er auch noch. Aber, liebe Freunde, das ist unser Job Die...

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Dem Prinzip Reitschuster folgen: Weder Hofberichterstattung noch „Wut-Mainstream“ – einfach nicht verbiegen und korrumpieren lassen

Liebe Leserinnen und Leser, mein hochgeschätzter Kollege und Freund Boris Reitschuster hat zum Wochenende unter seinen zahlreichen Lesern im Newsletter eine spannende Debatte über journalistisches Ethos angestoßen. Boris, Sie kennen ihn alle, hat während der Corona-Zeit durch seine unerschrockene Berichterstattung und durch sein Auflehnen gegen die staatlichen Maßnahmen damals neue Freunde und Leser in Scharen gewonnen. Und, das wurde jetzt noch einmal überdeutlich, er ist sich immer treu geblieben. Im aktuellen Beitrag schreibt er: „Ich bin Journalist. Kein Therapeut. Kein...

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Einfach schreiben, was wirklich ist – das ist unser Job

Guten Morgen, liebe Leserinnern und Leser, mein wunderbarer Freund und Kollege Boris Reitschuster ist mit seiner Betrachtung zu Putins Russland heute unser Titelaufmacher. Ich kannte den Namen von Boris schon vor vielen Jahren, immerhin war er lange Zeit FOCUS-Chef in Moskau. Er liebt das Land, hat mir selbst mal erzählt, wie sehr er sich wünsche, in Russland seinen Lebensabend mit seiner Frau und seinen Kindern zu verbringen. Aber nicht in einem Straflager natürlich. Wenn Sie mit Boris sprechen oder bei einer Diskussion mit ihm dabei sind, dann spüren Sie in jedem Satz, wie sehr er...

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Deutschlands freie Medien sind in echter Gefahr

Liebe Leserinnen und liebe Leser, letztlich endete der gestrige Tag doch noch versöhnlich, denn mein ältester Sohn und seine Frau hatten mich in ein fulmimantes Restaurant am Ende der Welt eingeladen. In Moers. 100.000 Einwohner, am westlichen Rand des Ruhrgebiets. „Eatalio“ heißt der Laden, mördergroß und dennoch gemütlich mit Selbstbedienung am Buffet. Das klingt vielleicht erstmal nicht so spannend, aber Irrtum! Endlos lange Reihen mit Antipasti, Pasta, Pizzen, Rumpsteaks – und alles frisch und unfassbar lecker. Keine Ahnung, wie die das so hinbekommen. Und von den...

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Ukraineflaggen, so weit das Auge reicht: Über kostenlosen Mut in Deutschland

von JULIAN MARIUS PLUTZ BERLIN – An jeder Ecke hängt eine Fahne in blau und gelb. Künstler solidarisieren sich, Politiker tragen Ukraine-Schal. Doch oft ist die Solidarität geheuchelt. Denn die gleichen Leute waren 2014 erstaunlich still, als Putin die Krim annektierte. Doch in der Liga der kostenlos Mutigen möchte jeder Mitglied sein, der etwas auf sich hält. A, 1. September 1939 geschah das, was sich schon lange angekündigte hatte. und doch wäre es vermeidbar gewesen. Truppen Nazi-Deutschlands überfielen Polen, nachdem die plumpe Propaganda, konkret der inszenierte Angriff auf den...

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Karl Eduard von Schnitzler hätte Freude an diesem YouTube

Liebe Leserinnen, liebe Leser, 1.45 Uhr, wieder am Schreibtisch, einen Überblick über das Nachtgeschehen verschaffen. Bis kurz nach ein Uhr war ich eben noch in der Osternachtsmesse, für die ich die Teilnahmebestätigung erst am Abend zuvor erhalten hatte. 60 Personen waren vom Amt genehmigt worden, die Auferstrehung Jesu nach katholischem Ritus zu feiern, und ich bin froh, mit meiner Familie diese für uns so wichtige Tradition weiterführen zu können – mit Abstand, Maske und so weiter. Soeben lese ich, dass YouTube meinen Freund und Kollegen Boris Reitschuster, wie ich finde der...

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