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Schlagwort: Berlin

Abenteuer Bahn

Liebe Leserinnen und Leser, einen herzlichen Gruß Ihnen allen aus dem ICE 545 von Marrakesch Hbf nach Berlin-Ostbahnhof! Also nicht wirklich natürlich, aber wenn Sie im bunten Gewimmel auf einem Bahnsteig in Duisburg stehen, dann denken Sie unwillkürlich: So muss es in Marrakesch aussehen. Das ist anders als am Hauptbahnhof Krefeld, wo es eher um ein präkeres Publikum geht und Menschen in den Gängen einfach herumliegen, und mancher Bahnkunde dann kurz stehen bleibt, um zu schauen, ob die noch atmen. Oder wo man alle paar Meter von ausgemergelten Gestalten angesprochen wird, die nach...

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Ist es zu viel verlangt, zehn Minuten zuzuhören? Respekt und Höflichkeit kommen aus der Mode…

Liebe Leserinnen und Leser, Sie wissen, ich bin derzeit in der deutschen Hauptstadt und treffe jede Menge Leute aus Politik und Medien jeden Tag, aber auch echt viele „aus’m Volk“. Es ist in Berlin Usus, das man es in der letzten Woche vor der Sommerpause noch mal krachen lässt. Nicht, dass die Herrschaften sonst nichts anderes täten, aber es gibt kurz vor den Ferien viele Empfänge, Sommerfeste und manche MdBs treffen sich – auch parteiübergreifend – in irgendeinem urigen Lokal nochmal zum Essen und ein paar Glas Wein, bevor man für zwei Monate...

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Mein Beruf, meine Stadt…

Liebe Leserinnen und Leser, mit Berlin ist es so wie mit Annalena Baerbock. Also für mich. Es ist…ambivalent. Frau Baerbock ist bei den Grünen, eine Partei, die ich in meinem ganzen Leben noch nie gewählt habe und vermutlich auch bis ans Lebensende niemals wählen werde. Die Grünen stehen für alles, was ich aus ganzem Herzen ablehne. Besonders die bewusst vorangetriebene Zerstörung der traditionellen Familie, die verstörende Frühsexualisierung unserer Kinder, die Reglementierung unserer Gesellschaft, das GenderGaga, die Einschränkungen der Unternehmen, das grenzenlose Relativieren des...

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Der Armenier mit dem Clio: Warum können wir Deutsche nicht, was alle anderen Länder können?

Liebe Leserinnen und Leser, der 29-jährige Armenier Gor V. ist vorgestern mit seinem Renault-Clio unweit des Berliner Breitscheidplatzes in eine Menschengruppe gerast. Eine Lehrerin aus Hessen stirbt bei der „Amoktat“, 32 Menschen werden – zum Teil lebensgefährlich – verletzt, darunter ein weiterer Lehrer und sieben Schüler. Und weil der Tatort in der Nähe der Gedächtniskirche liegt, wo am 19.  Dezember 2016 ein islamischer Terrorist namens Anis Amri mit einem geklauten LKW den schlimmsten Terroranschlag in der deutschen Nachkriegsgeschichte verübt hatte, bemühte...

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Ein mysteriöser Todesfall in Berlin – und Herr Putin ist ein ehrenwerter Mann

Liebe Leserinnen und Leser, ein Vorfall, der sich bereits vor drei Wochen in Berlin ereignete, schlägt hohe Wellen weit über Berlin hinaus. Am Morgen des 19. Oktober gegen 7.20 Uhr entdeckten Objektschützer auf einem Bürgersteig an der Behrensstraße die Leiche eines Mannes. Wiederbelebungsversuche eines Notarztes blieben erfolglos. Bei dem 35-Jährigen soll es sich um einen „Zweiten Botschaftsekretär“ handeln, der deutschen Sicherheitsdiensten als FSB-Agent des russischen Inlandsgeheimdienstes bekannt gewesen ist. Der Mann soll aus einem Fenster in einem der oberen Stockwerke...

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In was für einem Land leben wir bloß, wo man Menschen Respekt für eine große Leistung verweigert, weil sie anders denken?

Liebe Leserinnen und Leser, der Beitrag meines Freundes und Kollegen Dietrich Kantel gestern über seinen Besuch in der Ausstellung „Flucht – Vertreibung – Versöhnung“ berührt mich und sicher auch viele von Ihnen, die selbst ihre Wurzeln über die eigenen Großeltern in Ostpreußen, Pommern und Schlesien haben. Es wurde höchste Zeit, dass diese Ausstellung endlich für die Öffentlichkeit zugänglich ist. 22 Jahre hat das politische Hickhack um das Erinnern an das unvorstellbare Leid, das 15 Millionen Deutsche nach Kriegsende erlitten haben, die in endlosen Trecks versuchten, Deutschland mit...

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In Berlin sitzt ein 57-jähriger Brite seit vorgestern in einer Zelle – hoffentlich für viele Jahre

Liebe Leserinnen, liebe Leser, David S. (57) sitzt irgendwo in Berlin in einer Zelle und hat vermutlich erst einmal keine gute Zeit vor sich. Denn David ist ein Spion, der aufgeflogen ist. Und es ist nicht einmal ein Stoff für den nächsten James Bond-Streifen, denn David hat sein Land – Großbritannien – als Mitarbeiter der britischen Botschaft in Berlin für schnöden Mammon verkauft. Das ist eigentlich die unterste Stufe des Spion-Daseins, viel besser sind die, die um ihrer Überzeugungen willen Kopf und Kragen riskieren. Dazwischen sind die, die auf Lockvögel hereinfallen, und...

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Wenn Berlin Rechtsstaat bleiben soll, dann muss einer wie Rudy Giuliani ran und aufräumen

Liebe Leserinnen und Leser, der Frontbericht der dpa aus der deutschen Hauptstadt meldet am Abend um 22:41 Uhr: „Polizei bricht in «Rigaer 94» Türen auf!“ Ich stelle mir vor, dass im Berliner Polizeipräsidium in einem Keller eine große Karte der Rigaer Straße von Friedrichshain zu sehen ist, der von Linksextremisten seit Jahren besetzte Komplex von eigentlich drei Gebäuden, farblich abgehoben. Und Polizist_*Innen schieben Plastik-SEK mit Holzschiebern von Eingang zu Eingang, um den Fortschritt eines an sich simplen Verwaltungsvorgangs zu dokumentieren. Denn eigentlich geht es...

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Bunte Vielfalt im Berliner Kiez: Ist das noch deutsch? Und muss es das überhaupt sein?

Liebe Leserinnen, liebe Leser, der unvergessene Modeschöpfer Karl Lagerfeld und sein Weltklasse-Spruch, dem zufolge Menschen, die morgens in Jogginghosen das Haus verlassen, die Kontrolle über ihr Leben verloren haben, fiel mir gestern ein, als ich in Berlin unterwegs war. Wahrscheinlich tragen auch viele meiner Leserinnen hier gern diese…sagt man Pluderhosen? Deshalb mäßige ich mich zu diesem Spezialthema. Im Internet schnell nachgeschaut und gelernt, dass diese…nennen wir sie Kleidungsstücke…ursprünglich aus dem Orient stammen und man sie deshalb auch Aladinhose nennt,...

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