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Schlagwort: Framing

Manipulation der öffentlichen Meinung: ARD und ZDF abschalten! Sofort!

Liebe Leserinnen und Leser, Sie alle wissen, dass der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk in Deutschland eine linksgrüne Veranstaltung ist, und das seit Jahrzehnten. Ich bin großgeworden in Nordrhein-Westfalen, wo zumindest in den CDU-Regionen der Begriff „Rotfunk“ für den WDR geläufiger Jargon war. Erst Sozi-Funk, dann Grünfunk, wir zucken mit den Schultern. Ist halt so, kann man nichts machen. Ich bin der Meinung, man könnte da eine ganze Menge machen, wenn man will. Aber ohne die Union, die ja noch hier und da regiert, geht es einfach machtpolitisch nicht. Und wie in vielen...

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Erziehung zum uniformen Denken: Framing tötet den seriösen Journalismus

Liebe Leserinnen und Leser, ab wann ist man eigentlich „homophob“? Oder „islamophob“? Ich weiß es wirklich nicht, welcher Journalist oder Politiker auf welcher Grundlage entscheiden darf, ob ein anderer an einer Krankheit, einer psychischen Störung leidet. Ein beträchtlicher Teil unserer täglichen Arbeit in der Redaktion beschäftigt sich damit, Agenturtexte zu entgendern und zu ent-framen. Framing, das ist das Einbetten von zu berichtenden Sachverhalten in vom Autor gewünschte Denkschablonen. Ich würde es Manipulation oder Desinformation nennen. Heute Morgen haben...

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Der Armenier mit dem Clio: Warum können wir Deutsche nicht, was alle anderen Länder können?

Liebe Leserinnen und Leser, der 29-jährige Armenier Gor V. ist vorgestern mit seinem Renault-Clio unweit des Berliner Breitscheidplatzes in eine Menschengruppe gerast. Eine Lehrerin aus Hessen stirbt bei der „Amoktat“, 32 Menschen werden – zum Teil lebensgefährlich – verletzt, darunter ein weiterer Lehrer und sieben Schüler. Und weil der Tatort in der Nähe der Gedächtniskirche liegt, wo am 19.  Dezember 2016 ein islamischer Terrorist namens Anis Amri mit einem geklauten LKW den schlimmsten Terroranschlag in der deutschen Nachkriegsgeschichte verübt hatte, bemühte...

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Zu Besuch bei einer Kleinpartei in Regensburg

Liebe Leserinnen und Leser, als verantwortlicher Redakteur eines Nachrichtenmediums darf ich keine Wahlempfehlungen aussprechen, weil unabhängig, unparteiisch und so weiter. Die Tradition angelsächsischer Zeitungen, den Lesern vor einer Wahl klar zu sagen, was und wer gut für das Land ist, ist hierzulande selten, zumal das Framing des deutschen Mainstreams den gleichen Zweck viel effektiver erfüllt. Und man weiß auch nicht, wie wirkungsvoll Wahlempfehlungen tatsächlich sind. 2016 empfahlen die größten 50 Tageszeitungen der USA ihren Lesern unisono: Wählt, was Ihr wollt, aber bloß nicht...

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