Zahl der Störche in Deutschland wächst massiv
In Deutschland brüten so viele Weißstörche wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Mit 15.000 Brutpaaren rechne man in dieser Saison bundesweit, teilte der NABU mit. „Selbst vor 100 Jahren gab es nicht so viele Störche“, sagte Bernd Petri von der Nabu-Bundesarbeitsgruppe Weißstorch. „Im Gegensatz zu vielen anderen Arten haben wir beim Storch jetzt einen guten Erhaltungszustand.“
Das sah in den 1980er Jahren noch anders aus. Damals habe es in den beiden deutschen Staaten weniger als 3000 Brutpaare gegeben, führte der Nabu aus. In vielen Regionen seien Störche komplett verschwunden gewesen. Als Gründe werden Nahrungsmangel durch eine intensivierte Landwirtschaft, die Trockenlegung von Mooren und Gefahren auf den Zugwegen der Tiere genannt. Naturschutzmaßnahmen wie die Wiedervernässung von Mooren und Grünlandbewirtschaftung, die auf den Weißstorch abgestimmt sei, hätten die Wende gebracht.
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