Skip to main content

Gewalt-Exzesse in Paris, Brüssel und Übersee

Liebe Leserinnen und Leser,

verfolgen Sie die Nachrichten über diese schweren Krawalle in Frankreich auch? Oder ist Ihnen das weitgehend wumpe? So sind sie halt, die Franzosen, oder? Bei jedem neuen Gesetz erstmal Autobahnen blockieren, Barrikaden in den Straßen errichten und anzünden, und dann in Horden über Polizisten herfallen.

Ich halte jede Art von Gewalt, außer wenn sie zum Zwecke der Verteidigung oder zur Durchsetzung des demokratisch zustande gekommenen Rechts angewendet wird, für vollkommen inakzeptabel.

Und ganz besonders abzulehnen ist Gewalt, wenn als Begründung mit zweierlei Maß gemessen wird.

In Paris ist ein 17-Jähriger erschossen worden. Von einem Polizisten. Das ist tragisch. Der tote Junge ist Migrant, und das reicht offenbar aus, um die nun in der vierten Nacht tobenden schweren Ausschreitungen in Paris und Dutzendenweiteren französischen Städten tobenden Straßenschlachten zu akzeptieren? Die Gewalt geht jetzt ausschließlich von Migranten oder – wie man das jetzt nennt – Flüchtlingen aus. Die zerstören, schlagen, brennen, was das Zeug hält. Und die Gewalt schwappt sogar über nach belgien und in französische Überseegebiete in der Karibik.

45.000 Polizisten waren gestern in Frankreich im Einsatz

45.000! Das ist eine Armee. Damit könnten sie die russischen Streitkräfte in der Ukraine zurückschlagen. Fast 500 Festnahmen gab es vergangene Nacht. Was passiert mit denen? Vernehmung und dann wieder raus? Ausschlafen, Croissant und Milchkaffee und dann wieder los auf die Straßen nächste Nacht?

Die scharfsinnige und scharfzüngige Publizistin Anabel Schunke brachte es jetzt in einem Tweet auf den Punkt:

Randalierende Migranten in Frankreich zerren einen weißen LKW-Fahrer aus seinem Truck, schlagen ihn mit einem Verkehrsschild und treten auf seinen Kopf ein.

Das muss dieser Protest gegen Polizeigewalt sein.

Passen Sie bloß auf sich auf!

Ihr Klaus Kelle

Spendenaufruf

+++ Haben Sie Interesse an politischen Analysen wie diesen?
+++ Dann unterstützen Sie unsere Arbeit
+++ Mit einer Spende über PayPal@TheGermanZ
oder einer Überweisung auf unser Konto DE03 6849 2200 0002 1947 75 +++


Klaus Kelle, Chefredakteur