Zum Hauptinhalt springen

Autor: Klaus Kelle

Alexa & Co. – Künstliche Intelligenz wird unsere Zukunft bestimmen

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, ist Ihnen eigentlich bewusst, dass wir mitten in einer technologischen Revolution stecken, die unser aller Leben in einem Maße verändern wird, das wir uns heute noch nicht einmal in unseren kühnsten Träumen vorstellen können? Ich weiß noch, wie fasziniert mein Vater war, als es plötzlich Faxgeräte gab. Er hielt das damals, vor 30 Jahren, für eine phantastische technische Innovation, was es ja damals auch war. Als die Computer begannen, erst unsere Büros und dann auch unsere Wohnungen zu erobern, hatte er dafür nur Geringschätzung übrig. Er dachte,...

Weiterlesen

Wikipedia – kann man nutzen, muss man aber nicht

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, heute vor 22 Jahren startete die deutschsprachige Wikipedia-Seite. Wikipedia, Sie wissen schon, das Lexikon, das uns alle Fragen beantwortet, auch die, die wir nie stellen wollten. Die Idee einer globalen Enzyklopädie, an der Jeder mitarbeiten kann, ist im Grunde genial. Ich werde gelegentlich immer mal gefragt, warum denn meine alljährliche Veranstaltunge „Schwarmintelligenz“ heißt, und hier liegt die Antwort auf dem Tisch. Wikipedia ist sowas wie die weltweite Schwarmintelligenz. Geballtes Wissen, zu dem jeder Mensch, der was weiß,...

Weiterlesen

Warum werden mordende Kinder nicht bestraft?

Liebe Leserinnen und Leser, viele von Ihnen sind sicher genauso fassungslos wie ich über die Ermittlungsergebnisse im Fall der ermordeten Sofie (12). Die Polizei hatte gestern mitgeteilt, dass es zwei Tatverdächtige gebe, die in Gewahrsam seien und inzwischen die Tötung der Freundin gestanden hätten. Die Täterinnen sind 12 und 13 Jahre. Die Strafmündigkeit beginnt mit dem vollendeten 14. Lebensjahr. Der Gesetzgeber geht bisher davon aus, dass Kinder vor Vollendung des 14. Lebensjahres nicht in der Lage sind, das Unrecht einer Tat zu begreifen und nach dieser Einsicht zu handeln. Kinder...

Weiterlesen

China fühlt sich „bedroht“ und „eingekreist“ – witzig, oder?

Liebe Leserinnen und Leser, ich musste echt lachen, als ich vorhin die Informationen über die strategische Lage im Indopazifik und die neuen U-Boote für Australien las. Denn Chinas Staatschef XI Jingping fühlt sich „bedroht“, und nicht nur das, sogar „eingekreist“ Kommt Ihnen das bekannt vor? Eingedämmt, eingekreist, bedroht von Demokratie, Freiheit, Menschenrechten, äh, Quatsch, von Amerika natürlich, vom „Aukus“-Pakt und vom Westen überhaupt. Alle Autokraten, Diktatoren, Menschenschinder und Möchtegern-Eroberer fühlen sich vor dem nächsten Feldzug immer...

Weiterlesen

Luise (12) ist tot

Liebe Leserinnen und Leser, wir alle haben es als Kinder noch gelernt. Nicht mit einem Fremden irgendwohin gehen. Bloß nicht zu Fremden ins Auto steigen. Dem eigenen Gefühl vertrauen, wenn etwas seltsam oder gar bedrohlich ist. Dann Menschen in der Nähe ansprechen und um Hilfe bitten. Oder einfach in ein Geschäft gehen und einen Verkäufer bitten, die Eltern oder die Polizei zu verständigen. Aber all das ist eben auch nur die Theorie Absolute Sicherheit für unsere Kinder gibt es in diesem Land nicht, gab es auch früher nicht. Nicht nur für unsere Kinder, auch für Alte, für Frauen, ja im...

Weiterlesen

Jedes Löwenbaby nährt die Hoffnung, ein Aussterben verhindern zu können

DAKAR – Drei Löwenjunge in Westafrika geben Artenschützern Hoffnung für das Überleben einer vom Aussterben bedrohten regionalen Unterart des Königs der Tiere. Die etwa drei bis vier Monate alten Jungtiere im Niokolo-Koba-Nationalpark im Senegal gehören zu einer der letzten vier bekannten Populationen der westafrikanischen Löwen, die näher mit den Löwen in Asien als jenen im Süden Afrikas verwandt sind. Selbst optimistischen Schätzungen zufolge leben nur noch weniger als 400 Löwen in Westafrika – und verschwinden fast überall weiter.

Weiterlesen

Er war doch immer so nett – von Aktionismus und Hilflosigkeit nach einer Gewalttat

Liebe Leserinnen und Leser, im „Spiegel“ lese ich eben über den Amkschützen von Hamburg. Philipp F. (35) hatte bei einer Veranstaltung der Zeugen Jehovas in Hamburg ein Blutbad angerichtet, sieben Menschen – darunter ein ungeborenes Baby im Mutterleib – und dann sich selbst getötet, als Polizeikräfte in den Königreichssaal stürmten. Bis heute wissen wir im Grunde nichts über das Motiv des Täters Klar, er war früher selbst bei den Zeugen Jehovas Mitglied, hatte dann die Gemeinschaft verlassen. Irgendwie unfriedlich. Aber was heißt denn das? Ich bin auch schon mal...

Weiterlesen

Standortbestimmung: „Ost und West am Feuerkorb“ – reden Sie mit!

Liebe Leserinnen und Leser, bitte entschuldigen Sie, dass der Frühe Vogel heute erst später abgehoben ist. Wir hatten heute Morgen noch eine längere Besprechung, wo es um die drei Veranstaltungen ging, die wir in diesem Jahr organisieren werden. Die eine – Sie wissen es – ist unsere alljährliche Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz, das parteiübergreifend wichtigste Treffen der Bürgerlichen (Konservative, Liberale, Libertäre und Christen) in Deutschland. Das wird vom 25. bis 27. August in Hessen stattfinden. Falls Sie vorhaben, dabei zu sein, sollten Sie sich JETZT...

Weiterlesen

Am Morgen danach: Warum schoss der Mörder im Gottesdienst der Zeugen Jehovas?

Liebe Leserinnen und Leser, die Liste der Politiker, die in der Nacht ihr Mitgefühl für die Opfer und Angehörigen der Tragödie im Königreichssal der Zeugen Jehovas bekundet haben, ist lang. Und es liest sich wie immer, fast so, als habe die Pressestelle des Bürgermeisters, der Bundesinnenministerin und des Erzbistums Satzteile und Wortstanzen, die sie immer wieder neu zusammensetzen bei solchen Gewaltaten. Meine Gedanken sind…in tiefem Mitgefühl…schockiert…arbeiten mit Hochdruck. Die katholische Kirche in Hamburg kam immerhin noch auf die Idee, zum Gebet für die Opfer...

Weiterlesen