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Vielleicht ist jetzt der Moment gekommen, etwas zu verändern in Deutschland

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Und erst einmal einen herzlichen Dank für Ihre Treue! In den vergangenen Tagen haben wir ungewöhnlich gute und starke Resonanz auf unsere Berichterstattung erhalten, und besonders natürlich jetzt mit unseren Artikeln rund um den Kulturkampf in der CDU.

Kulturkampf? Das Wort trifft es nicht richtig, denn es besteht aus den zwei Worten Kultur und Kampf, und einen wirklichen Kampf hat es nicht gegeben in der Union, als Angela Merkel ihr perfides Zerstörungswerk begann. Mögliche Konkurrenten wurden (ich hoffe nur politisch) aus dem Weg geräumt. Ich weiß nicht, ob Sie sich noch an all die Namen erinnern vom „Pacto Andino“, dem legendären Andenpakt, den einst hoffnungsvolle Talente aus der Jungen Union (JU) bei einer gemeinsamen Südamerikareise schmiedeten, um zum eigenen Wohlergehen die damals tatsächlich noch große Volkspartei der Mitte zu kapern.

Als Frau Merkel dann in den Wirren des deutschen Einheitsprozesses aus dem Nichts auftauchte – jetzt war sie nun mal da – und die Partei personell und programmatisch weitgehend im Handstreich erledigte, gab es keinen Kampf oder Widerstand. Roland Koch? Christian Wulff? Friedrich Merz? Alle kaltgestellt mit Zuckerbrot und Guillotine.

Und was machte die Partei?

Das Fußvolk klebte Plakate und schwenkte „Angie“-Schilder. Und die „Kader“, wie Frau Merkel das wahrscheinlich im inneren Kreis ihres Girl’s Camps nannte, klatschten munter vor sich hin auf Bundesparteitagen. Völlig sinnbefreit, ja in meinen Augen komplett idiotisch. Merkel zerstört die Union, bringt sie von über 40 auf unter 30 Prozent, schadet Deutschland wie kein anderer Bundeskanzler vorher – und die stehen da fröhlich und klatschen 11 Minuten und 40 Sekunden lang. Stockholm-Syndrom nennt man das wohl…

Doch nun ist etwas ins Rutschen gekommen, das zumindest ich nicht mehr für möglich gehalten habe. Die CDU liegt zwar auf der Intensivstation und der Herzschlag, der auf den Monitoren zu sehen ist, wird immer schwächer, aber plötzlich wird über Reanimationsmaßnahmen nachgedacht. Mehr ist es wohl nicht, und es kommt auch nicht vom Herzen. „Aus Liebe zu Deutschland“ stand auf den Plakaten der ersten Kohl-Kampagne 1976. Heute ist es das Zusammenwirken verschiedener Faktoren, das die CDU geradezu zwingt, irgendetwas zu tun.

Friedrich Merz ist gerade haarscharf noch einmal davongekommen – wenn man dem Glauben schenkt, was mir am späten Abend am Telefon aus dem inneren Kreis berichtet wurde. Nachzulesen hier

Der CDU-Vorsitzende ist ein guter Mann für diesen Job, ich finde das immer noch, aber er hat keinen Arsch in der Hose und gedacht, er rückt demnächst im Schlafwagen ins Bundeskanzleramt, weil inzwischen drei Viertel der Deutschen selbst erkannt haben, dass Scholz, Habeck & Lindner die schlechteste Bundesregierung seit 1949 verwalten – und das inmitten einer schweren Krise. Normalerweise wäre das die Stunde der kraftvollen Opposition – aber da kommt nix von der Union. Und wenn sich Merz mal ein Herz fasst und etwas Kerniges im Bundestag oder in einer Talkshow raushaut, dann muss nur die Pressestelle der Grünen irgendeine Pressemitteilung verschicken, und schon rudert der Mann zurück. Man möchte manchmal weinen, wenn man das anschaut.

Opposition macht in diesem Land derzeit nur eine Partei kraftvoll, und die heißt AfD. Ob es Ihnen oder mir gefällt, ist völlig belanglos. Eine deutlich steigende Zahl der Bürger sehen, dass jetzt die Rote Linie erreicht ist. Und wenn die CDU unfähig ist, auf diese Stimmung zu reagieren, dann suchen sich die Leute eine Alternative für Deutschland. Eigentlich leicht zu verstehen.

Die verhängnisvolle, zerstörerische rot-grüne Politik, assistiert von einer FDP, die längst keine Partei der Mittelständler, Ärzte, Anwälte und Steuerberater mehr ist, nagt an den Existenzgrundlagen unseres Staates. Und dieses ständige mantramäßige „Rechts!“-Gejammer schreckt auch bald niemanden mehr ab. Ist es RECHTS für die traditionelle Familie zu sein, „Bonuslöcher“ als frauenfeindlich abzulehnen und GenderGaga als den größten Schwachsinn anzusehen? Ja, da bin ich halt rechts. Ist es RECHTS, den Ausstieg aus der sicheren, sauberen und bezahlbaren Atomkraft für eine totale Fehlentscheidung zu halten? Ja, dann bin ich halt rechts. Ist es rechts, Gewaltexzesse wie gerade in Gießen mit voller Härte des Staates, mit Durchsetzung unserer Gesetze, mit Abschiebung abgelehnter Asylbewerber und strikten Grenzkontrollen zu begegnen? Ja, verdammt nochmal, dann bin ich halt rechts.

Es geht doch nicht um Nazi-Verherrllchung, Rassismus oder Fremdenfeindlichkeit. Es geht um Selbsterhaltungswillen. Es geht um Deutschland. Es geht um die Menschen, die Politiker in Sonntagsreden gern als „die Mitte“ bezeichnen, die Fleißigen, die Engagierten, die Familien mit Kindern, kurz um alle die, die diesen Laden immer noch am Laufen halten. Es geht um uns.

Es kommt doch nochmal etwas in Bewegung

Und wir alle wissen nicht, wie es enden wird. Aber Bewegung ist immer gut, Stillstand ist das Ende. „Nur die Sache ist verloren, die man selbst aufgibt“, hat Gotthold Ephraim Lessing einst gesagt, und ich stimme ihm zu 100 Prozent zu. Und unser Land aufgeben? Das ist keine Option, ganz sicher nicht für mich und viele von Ihnen.

Das Tor öffnet sich unerwartet auf einmal ein Stück

Ich weiß gar nicht, womit es angefangen hat. Vielleicht wird später in Büchern zu lesen sein, es war der für die CDU komplett überraschende Auftritt der Spitzensportlerin Claudia Pechstein beim CDU-Konvent in Berlin kürzlich. Pechstein selbst gehört keiner Partei an, und sie es wagte, vor laufenden Fernsehkameras nicht das vorzulesen, was die Parteistrategen erhofft haben, sondern sich einfach zu erlauben, darüber zu sprechen, was die Leute von der CDU abstößt. Uniform oder nicht? Völlig wurscht, wichtig ist, was sie gesagt hat. Und das war richtig und notwendig, wie Sie am Geheule des linksgrünen Establishments in den Tagen danach gesehen haben. Getroffene Hunde nennt man das wohl…

Und dann die unerwartet schnelle und deutliche Wiederauferstehung von Hans-Georg Maaßen. Der Bundesvorstand wollte ihn zum Paria machen, rausschmeßen aus seiner Partei nach Jahrzehnten. Das Kreisparteigericht in Thüringen lehnte den Antrag der Parteiführung ab. Punkt.

Vom 25. bis 27. August 2023 findet in Hessen mein alljährliches bürgerlich-konservatives Netzwerktreffen statt:
die – inzwischen liebe ich diesen Namen – Vollversammlung der wahren Schwarmintelligenz. Und da werden wir über all dieses sprechen – offen, ohne Scheuklappen, ohne Denk- und Redeverbote. Und – das ist wichtig – ohne Mainstreamedien, die solche Begegnungen unter uns nicht wollen, und wenn sie nicht zu verhindern sind, dann runterschreiben und runtersenden, weil sie ja ganz böse RECHTS sind.

Pfeif drauf, wir machen es trotzdem

Es werden tolle Leute kommen und wir werden streiten und zusammen was trinken, denn dabei kann man am besten Pläne schmieden. Ich habe Politiker eingeladen, um einfach offen zu reden. Aus der CDU, aus der AfD, aus dem Bündnis Deutschland und anderen Netzwerken und Organisationen. Ich hoffe, der CDU-Spitzenpolitiker, den ich jetzt gleich anrufen und einladen werde, kneift nicht und stellt sich mal einer echten Diskussion mit den Leuten, die seine Partei früher fast alle gewählt haben, und von denen viele es heute nicht mehr tun.

Ich lade Sie hier ein, dieses Diskussion mit uns zu führen. Alle, die guten Willens sind. Ich habe viele Freunde eingeladen, Politiker, streitbare Geister. Und ich lade Sie ein, dabei zu sein. Bitte registrieren Sie sich JETZT kostenlos und unverbindlich mit Angabe Ihres vollen Namens und Wohnortes an kelle@denken-erwuenscht.com. Das wird ein Fest, ich glaube, es wird ein echter Aufbruch dieses Mal.

Mit herzlichen Grüßen,

Ihr Klaus Kelle

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Klaus Kelle, Chefredakteur