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Schlagwort: Journalismus

Dem Prinzip Reitschuster folgen: Weder Hofberichterstattung noch „Wut-Mainstream“ – einfach nicht verbiegen und korrumpieren lassen

Liebe Leserinnen und Leser, mein hochgeschätzter Kollege und Freund Boris Reitschuster hat zum Wochenende unter seinen zahlreichen Lesern im Newsletter eine spannende Debatte über journalistisches Ethos angestoßen. Boris, Sie kennen ihn alle, hat während der Corona-Zeit durch seine unerschrockene Berichterstattung und durch sein Auflehnen gegen die staatlichen Maßnahmen damals neue Freunde und Leser in Scharen gewonnen. Und, das wurde jetzt noch einmal überdeutlich, er ist sich immer treu geblieben. Im aktuellen Beitrag schreibt er: „Ich bin Journalist. Kein Therapeut. Kein...

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Cancel Culture in Kultur und Sport: Toleranz ist nicht jedermanns Sache

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Nach den wirklich teils atemberaubenden Ereignissen der vergangenen 48 Stunden in Washington DC, zurück nach Deutschland, wo es genug zu tun und zu berichten gibt. Und berichten, das bedeutet bei uns nicht nur politisch zu berichten, wie Sie wissen. Es gibt auch journalistisch ein Leben abseits von möglichen Koalitionen nach der Bundestagswahl, abseits von Ukraine-Krieg, Robert Habeck und was uns sonst noch so aufregt Tag für Tag. Als Leser unserer Medien wissen Sie, dass wir uns auch für das Leben der ganz normalen Menschen in Deutschland...

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UNERHÖRT! „Die Zeit“ recherchiert einfach mal nach: Der angebliche Skandal ums Potsdamer „Geheimtreffen“ ist nichts als heiße Luft

Von wegen, der Mainstream ist nur böse. Die linksliberale Wochenzeitung „Die Zeit“ hat etwas Unerhörtes gewagt: Sie haben mal nachgefragt, recherchiert – und das bei einem heiklen Thema wie dem politisch überaus  gewünschten „Kampf gegen Rechts“. Sie erinnern sich: Im November 2023 hatte in einem Landhaus am Lehnitzsee im Potsdamer Norden ein privates Wochenendtreffen von gut einem Dutzend Personen stattgefunden: Unternehmer und Politiker von CDU, AfD und WerteUnion. An dem Treffen hatte auch der Chef der rechten „Identitären Bewegung“ (IB) Martin...

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Es liegt in Ihrer Hand!

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! „Ein Journalist hat nicht die Pflicht, geliebt zu werden. Aber er hat die Pflicht, gelesen zu werden.“ Der, der diesen schönen Satz und damit mein persönliches Berufsmotto formuliert hat, war der britische Zeitungsverleger Cecil Harmsworth King, mit 23 Jahren jüngster Chefredakteur in der legendären Londoner Zeitungsstraße Fleet Street. Er macht den Daily Mirror 1967 zur meistverkauften Tageszeitung der Welt. Zugegeben, davon sind wir noch ein Stück weit entfernt, aber natürlich arbeiten wir dran. Der Grundgedanke, aus eigener Kraft ein...

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Einfach sauberer Journalismus…sonst nix

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Ich möchte hier gern die Gelegenheit nutzen, mich bei denen von Ihnen herzlich zu bedanken, die nach meinem Aufruf zur Unterstützung unserer Portale KELLE, TheGermanZ und Denken Erwünscht gespendet haben. Das war sehr hilfreich für unser Ziel, seriöse und stabile alternative Medien zu betreiben, die berichten, was ist. Wir haben keine Botschaft, außer Deutschland zuerst! Wir berichten auch über die Dinge, die uns nicht gefallen Und wir schreiben nicht nur für eine politische Blase, sondern wir wollen auch viele Menschen erreichen, die nicht im...

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Journalisten haben nicht die Pflicht, geliebt zu werden

Liebe Leserinnen und Leser, eine langjährige Facebook-Freundin hat mir gestern die Freundschaft gekündigt. Weil sie für den Frieden ist. Und weil wir in dieser Zeitung einen Bericht über die NATO-Konferenz in Washington veröffentlicht hatten. Also, einen Artikel, keinen Kommentar. Einfach nur abgebildet, was die da in Washington beschlossen haben. Ob es uns gefällt oder nicht. Spontan fiel mir da eine zornige Leser-Mail während der Corona-Zeit wieder ein, als mir jemand schrieb, wieso wir denn über eine Pressekonferenz von Gesundheitsminister Karl Lauterbach berichtet hätten. Die Antwort...

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Einfach schreiben, was wirklich ist – das ist unser Job

Guten Morgen, liebe Leserinnern und Leser, mein wunderbarer Freund und Kollege Boris Reitschuster ist mit seiner Betrachtung zu Putins Russland heute unser Titelaufmacher. Ich kannte den Namen von Boris schon vor vielen Jahren, immerhin war er lange Zeit FOCUS-Chef in Moskau. Er liebt das Land, hat mir selbst mal erzählt, wie sehr er sich wünsche, in Russland seinen Lebensabend mit seiner Frau und seinen Kindern zu verbringen. Aber nicht in einem Straflager natürlich. Wenn Sie mit Boris sprechen oder bei einer Diskussion mit ihm dabei sind, dann spüren Sie in jedem Satz, wie sehr er...

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Nicht Rechts, sondern Rechtsstaat – über die vermeintliche „Geheimkonferenz“

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, der Journalismus ist auch nicht mehr das, was er einmal war. Je mehr über die „Geheimkonferenz“ in Potsdam bekannt wird, desto abstruser halte ich den Volksaufstand der guten Menschen gegen die angebliche „2. Wannseekonferenz“ für ein aufgebauschtes Spektakel. Und, damit sie mich nicht missverstehen: Ich bin nicht für die „Remigration“ von Millionen Menschen. Ich bin für Einhaltung unserer Gesetze. Wenn ein deutsches Gericht nach zwei rechtsstaatlichen Verfahren entscheidet, dass ein Asylbewerber abgelehnt...

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Erziehung zum uniformen Denken: Framing tötet den seriösen Journalismus

Liebe Leserinnen und Leser, ab wann ist man eigentlich „homophob“? Oder „islamophob“? Ich weiß es wirklich nicht, welcher Journalist oder Politiker auf welcher Grundlage entscheiden darf, ob ein anderer an einer Krankheit, einer psychischen Störung leidet. Ein beträchtlicher Teil unserer täglichen Arbeit in der Redaktion beschäftigt sich damit, Agenturtexte zu entgendern und zu ent-framen. Framing, das ist das Einbetten von zu berichtenden Sachverhalten in vom Autor gewünschte Denkschablonen. Ich würde es Manipulation oder Desinformation nennen. Heute Morgen haben...

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