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Schlagwort: Russland

Sag mir, wo du stehst!

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! „Which side are you on?“ – so hieß ein Lied der amerikanischen Gewerkschaftsbewegung von Florence Reese aus dem Jahr 1931, das in den 80er Jahren von SED-Kulturschaffenden geklaut und für Agitationszwecke verwendet wurde. „Sag mir, wo du stehst“, hieß der Schmachtfetzen dann, und tatsächlich musste ich automatisch daran denken, als ich heute am frühen Morgen beim Deutschlandfunk im Autoradio einen Beitrag über den Besuch von Brasiliens sozialistischem Präsidenten Lula da Silva beim Bundeskanzler hörte. Da ging es nämlich im...

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„Hybrider Angriff“: Nach Finnland schließt auch Estland die Grenze zu Russland

Nach Finnland hat auch Estland mit den Vorbereitungen begonnen, seine Grenzen zu Russland komplett zu schließen. Das bestätigte der estnische Innenminister Lauri Läänemets auf Anfrage. Grund ist, dass die beiden NATO-Mitgliedsstaaten einen hybriden Angriff Russlands mit der Durchschleusung von Flüchtlingen erkennen. Bereits vor drei Jahren hatte Russland Tausende Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, vornehmlich junge Männer aus dem islamischen Kulturkreis, über Belarus an die Grenzen zum EU- und NATO-Mitgliedsstaat Polen schaffen lassen und damit einen innenpolitische Krise dort ausgelöst....

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Ein Ende des Krieges in der Ukraine rückt nun näher – aber was folgt?

Ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine scheint erstmals seit dem 25. Februar 2022 in greifbare Nähe zu rücken. Die Gründe dafür sind schlüssig, die kämpfenden Verbände sind in ihren Stellungen eingegraben, und niemand erwartet ernsthaft, dass noch große russische Geländegewinne möglich sind, oder dass die Ukraine militärisch fähig wäre, die Russen aus ihren Stellungen in den besetzten Gebieten herauszudrängen. „Die Krim wird nicht wieder ukrainisches Staatsgebiet“, prophezeit mir ein Bundeswehr-Offizier, mit dem ich am Abend telefoniert habe. Einer von...

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Kampf um jeden Meter in der Ukraine

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Der Krieg um die Zukunft der Ukraine ist noch lange nicht beendet. Wenn man in den Sozialen Netzwerken im Internet liest, dann meint man, Russland habe bereits gewonnen und Präsident Selenskyj sitze in einem Bunker in Kiew auf gepackten Koffern und warte, dass der letzte Hubschrauber kommt, um ihn und seine engsten Familienangehörigen auszufliegen. Nach Miami, Marbella, Nizza oder sonst irgendwo, wo er angeblich mit Schwarzgeld-Geschäften Millionenvermögen bunkert und Häuser besitzt. Natürlich sind diese teils hanebüchener Geschichten Teil der...

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Unsere Geheimdienste: Deutschland braucht Aston Martin statt E-Roller

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser! Wir haben es wieder geschafft. Ein neuer Tag ist angebrochen, und draußen ist noch alles ruhig. Es ist beängstigend und faszinierend zugleich, festzustellen, wie oft wir Konservativen in den vergangenen Jahren doch richtig lagen mit unseren Analysen und düsteren Vorhersagen. Und wenn Frau Strack-Zimmermann, der einzige richtige Kerl in der FDP-Führungsriege, jetzt mit den deutschen Nachrichtendiensten abrechnet, dann denke ich willkürlich: Wer hat diese Nachrichtendienste denn eigentlich dermaßen heruntergewirtschaftet? Es waren doch besonders die...

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Wirecard-Prozess kreist um das Phantom Marsalek

Im Münchner Wirecard-Prozess wird ein Abwesender zur Hauptfigur: Der seit drei Jahren untergetauchte Vertriebsvorstand Jan Marsalek hat in einem von seinem Anwalt aufgesetzten Brief an das Landgericht München I massive Anschuldigungen gegen den Kronzeugen der Anklage erhoben. Das geht aus Auszügen des Schreibens hervor, die die Verteidigung des ehemaligen Vorstandschefs Markus Braun am Mittwoch im Gerichtssaal vortrug.

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Wirecard-Skandal: Gesuchter Manager Jan Marsalek meldet sich bei deutscher Justiz

Im Wirecard-Skandal hat sich der seit drei Jahren flüchtige Hauptverdächtige Jan Marsalek über seinen Verteidiger bei der Münchner Justiz gemeldet. Beim Landgericht München I sei ein Brief des Anwalts eingegangen, sagte ein Sprecher des Gerichts am Dienstag. Zuerst hatte die «Wirtschaftswoche» berichtet. Inhalt und Einzelheiten des Briefs wollten weder das Gericht noch die Münchner Staatsanwaltschaft kommentieren.

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Schüttet bloß kein Öl ins Feuer, ruft der Brandstifter

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser, diese ständige Verblödung, die man mit uns versucht, macht mich wirklich wütend. Eigentlich wollte ich Ihnen heute früh ein spannendes Buch empfehlen, das ich derzeit lese und nahezu atemlos bin, was die Kollegin Liv von Boetticher bei ihrer Recherche zusammengetragen hat über das Verschwinden des früheren Tengelmann-Chefs Karl-Erivan Haub vor fünf Jahren, der übrigens – davon bin ich zu 100 Prozent überzeugt – obwohl in Deutschland amtlich für tot erklärt, quicklebendig ist. Vielleicht schreibe ich meine Gedanken dazu hier demnächst...

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